Das kostbare Leben

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27-03-21 09:41:00,

Ein Jahr mit der Seuche ist vorüber. Seuche bringt ja bekanntlich Tod. Also lasst uns zum Ausklang dieses besonderen Tages übers Sterben sprechen.

In diesem Land sterben jährlich etwa eine Million Menschen, um die 2.500 täglich. Das war auch im vergangenen Jahr so. Weniger als 2 Prozent aller Verstorbenen hatten einen positiven PCR-Test und wurden als Coronatote registriert. Der Altersdurchschnitt der mit positivem PCR-Test Verstorbenen war über 80 Jahre. Das sind richtig gute Nachrichten, denn das bedeutet, dass die düsteren Vorhersagen der Experten nicht eingetroffen sind. Covid-19 ist definitionsgemäß also eine seltene Krankheit und im Gegensatz zu den experimentellen mRNA-Injektionen nicht besonders tödlich.

Mehr als 98 Prozent aller Toten des vergangenen Jahres sind an anderen Ursachen als Corona gestorben, etwa 30 Prozent zum Beispiel an Herz-Kreislauf Erkrankungen. Das ist viel, aber schon lange so — jedes Jahr. Die Ursachen für diese Art von Erkrankungen sind recht bekannt. Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel sind unter den schwerwiegendsten Faktoren. Einsame Menschen trifft es besonders häufig. Ein Drittel aller Todesfälle verursacht durch diese Erkrankungen!

Wie kann das sein?! Wo bleibt der Aufschrei unserer Regierungen?

Wo bleibt das Fast-Food-Verbot? Wo die zwangsweise verordneten Waldläufe, die verpflichtende Teilnahme an Kochkursen beim Biobauern und die staatlich geförderte Paartherapie? Nein, erst SARS-CoV-2 hat — besser spät als nie — die Fürsorge der Regierenden weltweit geweckt.

Seit einem Jahr werden wir nun vor einander geschützt. Endlich wissen wir, was wir tun können, um solidarisch zu sein: Drei Masken übereinander und zwei Meter Abstand, Läden zu und Netflix an. Umarmungen sind strafbar — zu unserem Besten. Wir könnten ja symptomlos krank sein. Meinungen dürfen natürlich frei geäußert werden, solange sie halt die richtigen sind. Alle anderen sind krank — psychisch. Die sollte man vielleicht eigentlich gleich wegsperren. Zumindest ausgrenzen. Das ist gelebte Solidarität. Oder etwa nicht?

Seit einem Jahr Ausnahmezustand: Lasst uns ein paar Atemzüge innehalten, fühlen, wie es gerade ist in unserer Gesellschaft.

Angst ist da: vor Zwang und Entmündigung, vor Repressalien, Strafen, vor Ausgrenzung und Verurteilung und Angst auch vor Krankheit, vor dem Sterben — dem eigenen und dem der Liebsten, Angst, sich schuldig zu machen.

Ein Jahr Angst, ein Jahr Unsicherheit und Verwirrung, ein Jahr Wut, ein Jahr hoffen, immer wieder hoffen auf Erlösung — und die Hoffnung wieder verlieren.

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