Der Konflikt mit China weiter sich aus | Anti-Spiegel

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27-03-21 09:44:00,

Anscheinend wird Druck auf westliche Firmen ausgeübt, keine chinesische Baumwolle mehr zu verarbeiten. Dabei wurde unterschätzt, wie empfindlich die Chinesen auf so etwas reagieren. Mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt.

Gerade erst hat der Westen in einer koordinierten Aktion offizielle Sanktionen gegen China verhängt, da bahnt sich schon eine Verschärfung des Handelskrieges an. Erste westliche Firmen weigern sich, Baumwolle aus dem Gebiet der Uiguren zu verarbeiten, wollen aber ihre Produkte weiterhin in China verkaufen. Die Chinesen sind ein stolzes Volk und reagieren auf so etwas sehr empfindlich. Den westlichen Firmen drohen empfindliche Verluste oder sogar der Verlust des chinesischen Marktes.

Das russische Fernsehen hat über den neuen Konflikt berichtet und ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

China weitet seine Kampagne gegen populäre westliche Bekleidungsmarken aus, die sich geweigert haben, Baumwolle in einem der autonomen Gebiete Chinas zu kaufen. Die Regierungen der Vereinigten Staaten und anderer Staaten haben Peking beschuldigt, die Rechte der Uiguren, einem alten Volk, das in Westchina lebt, zu verletzen. Wie ist der Baumwollkrieg ausgebrochen und wer kann als Sieger hervorgehen? Aus China berichtet unser Korrespondent.

Benzin über die Turnschuhe gießen und anzünden. In den scharlachroten Flamme ist das Logo der amerikanischen Sportmarke deutlich sichtbar. Dieses radikale Beispiel spiegelt die Stimmung der chinesischen Verbraucher gut wieder: „Sie weigern sich, unsere Baumwolle zu kaufen, wir weigern uns ihre Kleidung zu kaufen und zu tragen.“

„Es kursieren Gerüchte, dass sie Baumwolle aus Xinjiang boykottieren, aber gleichzeitig in China Geld verdienen wollen. Die träumen wohl!“, heißt es in einem Tweet der Kommunistischen Jugendunion Chinas.

Aussagen des amerikanischen Nike und des schwedischen H&M über die Weigerung, chinesische Baumwolle aus Xinjiang zu kaufen, haben Empörung ausgelöst. Die größten Online-Shops und Online-Plattformen entfernen deren Produkte von ihren Webseiten, die Menschen geben massenhaft von zuvor gekauften Waren zurück, Marken-Botschafter kündigen öffentlich ihre Verträge mit ihnen, das Fernsehen teilt seine Interpretation der Übersetzung der schwedischen Marke mit: H steht für Lüge, M für Fälschung.

„H&M ist ein bekanntes Unternehmen, das es seit vielen Jahren geschafft hat, seine Position auf dem chinesischen Markt zu stärken und das eine große Anzahl von Geschäftspartnern sowohl in Xinjiang als auch in anderen Regionen Chinas hat. Daher könnten sie problemlos die gebotene Vorsicht walten lassen und die Informationen selbst überprüfen.

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