Angebliche gesundheitliche Probleme und Folter bei Navalny | Anti-Spiegel

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29-03-21 05:26:00,

Wer dachte, nachdem Navalny im Gefängnis verschwunden ist, würde es ruhiger um ihn, hat sich getäuscht. Der Spiegel berichtet fast täglich über seine angeblichen Probleme in der Haft. Warum das verlogen ist.

Der Spiegel und andere Medien berichten fast täglich über Navalny und seine Probleme in der russischen Haft. Mal ist von Folter die Rede, mal von gesundheitlichen Problemen, die ärztlicher Behandlung bedürfen. Diese Berichte kann man nicht überprüfen, aber wenn man sie mit vergleichbaren anderen Fällen vergleicht, zeigen sie die ganze Doppelmoral von „Qualitätsmedien“ wie dem ehemaligen Nachrichtenmagazin Spiegel auf.

Wieder mal Rückenschmerzen

Über die gesundheitlichen Probleme von Navalny gibt es bisher keine unabhängigen Berichte. Es gibt nur die Berichte seines Teams, das behauptet, er habe Rückenschmerzen und er werde gefoltert. Die Medien stellen das als Fakten dar.

Mit Rückenschmerzen von Inhaftierten haben wir schon so unsere Erfahrungen gemacht, man erinnere sich nur an Julia Timoschenko, der Dr. Lutz Harms, ein Neurologe der Charité, einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert hat. Und wir erinnern uns an ihre wundersame Heilung, kaum dass sie aus der Haft entlassen war. Was in Deutschland kaum bekannt ist, ist wie Dr. Harms sich bei seinen Besuchen in Kiew zur Untersuchung von Timoschenko hat schmieren lassen, inklusive Begleitservice des Fotomodells Maria Furdychko. Wer davon noch nie etwas gehört hat, findet die Details hier.

Der Spiegel berichtet über die angeblichen Rückenschmerzen Navalnys zum Beispiel folgendes:

„Dutzende russische Ärzte forderten derweil in einem offenen Brief und in einer Videobotschaft wegen eines Rückenleidens rasche medizinische Hilfe für Nawalny. Die Mediziner verlangten eine angemessene Behandlung, um »die Gefahr für sein Leben und seine Gesundheit« abzuwenden. »Wir fürchten das Schlimmste«, heißt es in dem Schreiben.
Konkret forderten die Ärzte den Zugang eines Neurologen zu dem 44-Jährigen und den Einsatz moderner diagnostischer Technik. Sie erinnerten zudem daran, dass der Gefangene nach dem Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok im August noch immer geschwächt ist.“

Welche Ärzte haben den Brief geschrieben? Aufgrund welcher Informationen kommen sie zu ihren Schlussfolgerungen? Keiner der Ärzte, von denen wir nicht einmal erfahren, wer sie sind, denn der Spiegel setzt ja keinen Link zu dem offenen Brief, hat Navalny gesehen. Es gibt nur die unbestätigten Gerüchte seines Teams über ein mysteriösen Rückenleiden, das Navalny vorher nie gehabt hat. Und dass Navalny „nach dem Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok im August noch immer geschwächt ist„,

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