Abkürzung zur Freiheit

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31-03-21 11:06:00,

Die Hoffnung ist eine mächtige Triebfeder. Sie hält uns in Krisenzeiten aufrecht und lässt uns schier Unmenschliches ertragen. Menschen überlebten verloren in Eis- und Sandwüsten, verschüttet in Bergwerken, sie traten heraus aus Folterkammern und Vernichtungslagern, sie überwanden Diktatoren. Aber wie weit kann Hoffnung die Realität verändern, bevor die Realität uns unumkehrbar verändert?

Einige Diktatur-Erfahrene haben schon sehr frühzeitig erkannt, dass die Corona-Einschränkungen nur so lange gelten, wie wir sie mitmachen. Es ist die alte Frage in neuem Gewande: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.

Wenn genügend Leute behaupten, der Krieg ist zu Ende, dann ist er irgendwann zu Ende. Es entsteht ein neues Konzept, auch wenn anfangs noch weiter gekämpft wird. Das neue Konzept verändert die Realität, wenn es von genug Leuten getragen wird.

Wer deshalb sagt, wir können Corona in dieser Woche beenden, ist natürlich ein Träumer. Aber nur so lange er/sie allein bleibt. Teilen genug Leute dieses Konzept, entwickelt sich die Macht des Faktischen.

Stell dir vor, es ist Corona und keiner macht mit.

Selbst die althergebrachten Medien teilten mit, es gebe keine Mehrheit für die Corona-Maßnahmen mehr; der Gesundheitsminister wankt, die CDU gilt als angeschlagen. Bei den jüngsten Landtagswahlen hat sich das zwar nicht voll abgebildet. Allerdings hat der extrem hohe Anteil von Briefwahlstimmen den Machthabern geholfen. In Österreich wurden Briefwahlunterlagen schon mal „vorsortiert“, in den USA summarisch ausgefüllt und nachgelegt.

Eigentlich haben doch viele gemerkt, dass trotz ständiger Verschärfungen bei Masken, Testen und Impfen die Lage angeblich dramatisch bleibt. Jede „Lockerung“ beinhaltet Verschärfungen und Einschränkungen. Nichts wird zurückgenommen.

Nirgends ein Hoffnungsschimmer, dass man in naher Zukunft ohne Maske, Test oder Impfpass noch irgendwohin gehen kann.

Stell dir vor, du könntest ohne Maske aus dem Haus gehen und Menschen treffen, einfach in eine Menge eintauchen.

Bilden sich genug Leute etwas ein, wird es zur akzeptierten gesellschaftlichen Normalität. Unsere Vorfahren waren sich sicher, dass um uns ständig unsichtbare Kräfte wirken. Regen und Wind, Donner und Blitz waren Manifestationen dieser Kräfte und wurden als göttlich verstanden. Diese Mächte konnten als gute Feen Wünsche erfüllen und unverdientes Glück bringen oder als Dämonen Tod und Krankheit. Die Kirche nahm diese Konzepte auf und instrumentalisierte sie für ihre Zwecke. Heilige wirkten Wunder und Teufel verführten die Menschen zum Bösen. Bis weit in unsere Zeit glaubten sich die Menschen von unsichtbaren Mächten umgeben,

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