Corona-Maßnahmen führen zu mehr Insolvenzen im Mittelstand und höheren Dividenden bei Konzernen | Anti-Spiegel

corona-masnahmen-fuhren-zu-mehr-insolvenzen-im-mittelstand-und-hoheren-dividenden-bei-konzernen-|-anti-spiegel

31-03-21 08:08:00,

Es sind bedrückende Nachrichten: Während kleine und mittlere Unternehmen massenhaft vor der Pleite stehen, verdienen die Großkonzerne prächtig. “Qualitätsmedien” wie der Spiegel umschiffen die Zusammenhänge geschickt.

Der Spiegel achtet darauf, nicht in einem Artikel über die kommende Insolvenz-Welle bei kleinen und mittleren Betrieben einerseits und die Dividendenerhöhungen bei Großkonzernen andererseits zu berichten. Die Themen hält der Spiegel säuberlich getrennt, er will seine Leser nicht mit der Nase auf die schreiende Ungerechtigkeit stoßen, die sich derzeit in Deutschland und der ganzen westlichen Welt abspielt.

Umverteilung von Marktanteilen zu Gunsten der Konzerne?

Während kleine und mittlere Unternehmen ums Überleben kämpfen, freuen sich die Großkonzerne. Das ist genau das, was man unter anderem im Programm des Great Reset nachlesen kann, wo von drei Phasen die Rede ist. Demnach stehen wir bei diesem Punkt schon am Beginn von Phase 3:

„Dies ist die Eigenkapitalphase, die eine Umstrukturierung und den Wechsel von Eigentumsrechten erfordert.“

Wenn kleine Unternehmen massenhaft pleite gehen, werden Konzerne die Lücken füllen und schnell die frei werdenden Marktanteile übernehmen. Das dürfte die erwähnte Umstrukturierung sein. Wenn zum Beispiel nun die Geschäfte in den Innenstädten schließen, werden große Shopping-Center bereit stehen (oder in den nächsten Jahren neu gebaut), in denen große Ketten die frei werdenden Marktanteile übernehmen werden.

Die Bundesregierung hat zwar mit viel Tam-Tam Corona-Hilfen angekündigt, aber es gibt Firmen, die diese Hilfen schon im November beantragt, aber bis heute nicht bekommen haben. Ob willentlich oder nicht: Die Bundesregierung verstärkt den Todesstoß gegen den Mittelstand, den sie ihm selbst mit dem Lockdown zugefügt hat, noch zusätzlich mit den verzögerten Auszahlungen der versprochenen Hilfen.

Die Misere bis zur Bundestagswahl verschleiern

Damit die Menschen in Deutschland die schon eingetretene, aber mit allen möglichen Unterstützungsprogrammen bisher verschleierte Katastrophe vor der Bundestagswahl möglichst nicht bemerken, wurde heftig getrickst. Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr 2020 wurde das Kurzarbeitergeld von 12 auf 18 Monate verlängert, sodass es nun erst nach den Wahl im September ausläuft. Dann dürften wir eine regelrechte Explosion der Arbeitslosenquote sehen, wenn die nicht mit statistischen Tricks verschleiert wird. Die Zahl der Kurzarbeiter ist aktuell mit etwa 2,3 Millionen Menschen fast so hoch wie die Zahl der Arbeitslosen (2,9 Millionen) und wenn die aus dem Kurzarbeitergeld heraus in die Arbeitslosenstatistik fallen, kann sich die Arbeitslosenquote sich in kurzer Zeit verdoppeln.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: