Spätes Eingeständnis

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31-03-21 01:39:00,

Der Echtzeit-Reserve-Trankriptase-Polymerase-Kettenreaktion-Test (rRT-PCR) wurde am 23. Januar 2020 von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Mittel zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus anerkannt, auf Empfehlung einer virologischen Forschungsgruppe mit Sitz am Universitätsklinikum der Charité, Berlin, die von der Bill and Melinda Gates Foundation unterstützt wurde. Für weitere Details siehe die Drosten-Studie.

Genau ein Jahr später, am 20. Januar 2021, nimmt die WHO die Empfehlung zurück. Sie sagen nicht: „Wir haben einen Fehler gemacht“. Der Widerruf ist vorsichtig formuliert.

Während die WHO die Gültigkeit ihrer missverständlichen Richtlinien vom Januar 2020 nicht bestreitet, empfiehlt sie dennoch einen „wiederholten Test“ ― was, wie jeder weiß, eine Unmöglichkeit ist.

Die strittige Frage betrifft die Anzahl der Amplifikationszyklen (Ct). Der Kritik der Drosten-Studie von dem Wissenschaftlerteam um den Genetiker Pieter Borger zufolge sollte „die Anzahl der Amplifikationszyklen weniger als 35 betragen, vorzugsweise 25 bis 30 Zyklen. Im Falle des Virusnachweises werden bei mehr als 35 Zyklen nur Signale erfasst, die nicht mit infektiösen Viren korrelieren, wie sie durch Isolierung in der Zellkultur bestimmt werden.“

Die WHO gibt ein Jahr später stillschweigend zu, dass alle PCR-Tests, die mit einer Amplifikationsschwelle von 35 Zyklen (Ct) oder höher durchgeführt werden, valide sind. Doch genau das hat die WHO im Januar 2020 in Absprache mit dem Virologenteam der Berliner Charité empfohlen.

Wird der Test bei einem Ct-Wert von 35 oder höher durchgeführt wird ― wie von der WHO empfohlen, können Virussegmente nicht nachgewiesen werden, was bedeutet, dass alle sogenannten bestätigten „positiven Fälle“, die im Laufe der vergangenen 14 Monate tabelliert wurden, ungültig sind.

Laut der Analyse von Pieter Borger, Bobby Rajesh Malhotra, Michael Yeadon und weiteren Wissenschaftlern ist ein Ct größer als 35 „in den meisten Laboratorien in Europa und den USA“ die Norm.

Nachfolgend finden Sie die sorgfältig formulierte „Rücknahme“ der WHO ― mit Hervorhebungen durch den Autor. Den vollständigen Text mit Link zum Originaldokument können Sie im Anschluss des Artikels lesen:

Die WHO-Richtlinie zur Diagnostik von SARS-CoV-2 besagt, dass eine sorgfältige Interpretation schwach positiver Ergebnisse erforderlich ist (1). Die zum nach Nachweis des Virus erforderliche Zyklusschwelle (Ct) ist umgekehrt proportional zur Viruslast des Patienten. Stimmen die Testergebnisse nicht mit dem klinischen Bild überein, sollte eine neue Probe entnommen und mit der gleichen oder einer anderen NAT-Technologie noch einmal getestet werden.

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