Wehrt Euch gegen die Tyrannei: Wie dem Bösen in der heutigen Zeit zu begegnen ist

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31-03-21 11:11:00,

Von John W. Whitehead & Nisha Whitehead
Übersetzung©: Andreas Ungerer

„Die Kirche muß daran erinnert werden, daß sie weder Herr noch Knecht des Staates ist, sondern vielmehr sein Gewissen. Sie muß Wegweiser und Kritiker des Staates sein und darf diesem niemals als Werkzeug dienen. Wenn die Kirche ihren prophetischen Eifer nicht zurückerlangt, wird sie zu einem geselligem Club ohne moralischer oder spiritueller Autorität verkommen.“ ~ Martin Luther King Jr. (A Knock at Midnight, June 11, 1967)

29. März 2021, The Rutherford Institute
Wir haben in allen Epochen mit der Frage gerungen, wie Jesus Christus – der Wanderprediger und revolutionäre Aktivist, der am Widerstand gegen den Polizeistaat seiner Zeit namens Römisches Reich gestorben ist – wohl auf die moralischen Fragen unserer Zeit geantwortet hätte.

Würde Jesus beispielsweise, wie so viele evangelikale christliche Führer dies in den letzten Jahren tun, dafür plädieren, daß die Gemeindemitglieder sich „ihren Anführern und Machthabern unterordnen“, was im amerikanischen Polizeistaat bedeutet, sich zu fügen, sich anzupassen, sich zu unterwerfen, Befehlen zu gehorchen, sich der Autorität unterzuordnen und im Allgemeinen alles zu tun, was ein Regierungsbeamter Ihnen sagt?

Was würde Jesus tun?

Studieren Sie Jesu Christi Leben und Lehren, und Sie mögen erstaunt darüber sein, wie bedeutungsvoll er für unser modernes Zeitalter ist.

Als radikaler Nonkonformist, der die Autorität auf Schritt und Tritt herausgefordert hat, hat Jesus sein Leben als Erwachsener damit verbracht, den Status quo seiner Zeit in Frage zu stellen, sich gegen die Verstöße des Römischen Reiches zu wehren und ein Vorbild für den Widerstand gegen die Tyrannei zu liefern, dem nach ihm nicht nur religiöse Menschen folgen sollten.

Wer die gegenwärtige, mit Regierungssperren, Impfausweisen, militarisierter Polizei, Razzien durch Sondereinsatzkommandos (SWAT-Teams), Erschießungen unbewaffneter Bürger durch Polizisten, Leibesvisitationen am Straßenrand, invasiver Überwachung und dergleichen gespickte heutige Zeit erlebt, könnte den Eindruck gewinnen, daß diese Ereignisse beispiellos sind. Doch die Merkmale eines Polizeistaats und die Gründe seiner Existenz sind heute keine anderen als zu Jesu Zeiten: Kontrolle, Macht und Geld.

Ähnlich wie das amerikanische Imperium heute war das Römische Reich zur Zeit Jesu gekennzeichnet durch Geheimhaltung und Überwachung, eine weit verbreitete Polizeipräsenz, eine wie Verdächtige behandelte und gegen den Polizeistaat quasi hilflose Bürgerschaft, immerwährende Kriege, ein Militärimperium, Kriegsrecht und politische Vergeltung an jenen,

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