Das Immunflucht-Märchen

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02-04-21 01:57:00,

Seit Dezember hören wir, dass die Mutationen des Virus so viel gefährlicher geworden sind, wir deshalb zwei Meter Abstand halten, die Produzenten von FFP2-Masken durch eifriges Kaufen unterstützen, uns bald schon täglich testen müssen, egal ob wir gesund sind oder nicht, und uns noch zusätzlich alle sechs Monate zwei Dosen eines gentechnischen Präparates spritzen lassen sollen.

Unterstützt wird die Geschichte der angeblich so gefährlichen Mutationen nun auch von einem Geert Vanden Bossche, der originellerweise die Impfung verantwortlich macht für neue, noch zu findende, ganz gefährliche Mutationen. Man brauche also eine noch viel bessere Impfung, so seine Schlussfolgerung.

In einem Artikel in Lockdown Sceptics befasst sich der ehemalige Forschungsleiter und Vizechef von Pfizer, Michael Yeadon, mit den Mutationen und geht der Frage nach, ob sie gefährlicher sind und ob es Immunevasion gibt. Yeadon belegt mit einer Reihe wissenschaftlicher Studien, dass die Veränderungen weder zu mehr Infektiosität noch zu höherer Gefährlichkeit führen und dass eine Immunevasion keineswegs stattgefunden hat und auch durch weitere Veränderungen nicht stattfinden wird, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Ausgetauscht wurden lediglich einige Aminosäuren, und zwar im Ausmaß von 0,3 Prozent, 99,7 Prozent des Virusgenoms sind identisch bei allen Varianten. Von Mutationen kann man wissenschaftlich korrekt erst sprechen, wenn Gene verändert werden, was aber nicht passiert ist.

Am 6. März 2021 wurden ein offener Brief von Dr. Geert Vanden Bossche und ein Video-Interview von Dr. Phillip McMillan mit ihm von einer Firma namens Vejon Health online gestellt. Bossche hat zuerst ein Studium als Tierarzt und anschließend als Virologe abgeschlossen.

Oberflächlich betrachtet, scheint Vanden Bossche vielleicht glaubwürdige Bedenken über COVID anzusprechen. Er behauptet, dass die aktuell verwendeten COVID-Impfstoffe das neuartige Coronavirus zu einem „superinfektiösen Virus“ mutieren lassen. Deshalb fordert er einen sofortigen Stopp der Verwendung der aktuellen Impfstoffe.

Hier haben zumindest bei mir die Alarmglocken geläutet, denn für „superinfektiöse neue Viren“ gibt es bisher nicht den geringsten wissenschaftlichen Beleg. Es ist vielmehr die Geschichte, mit der in vielen Ländern immer härtere und weitergehende Maßnahmen durchgesetzt werden sollen, an denen aber nur die Pharmaindustrie verdient.

Und Bossche weiter: Wenn der Mensch „sich dem Fortbestand unserer Spezies verpflichtet fühlt, haben wir keine andere Wahl, als diese hoch infektiösen Virusvarianten“ durch „große Impfkampagnen“ auszurotten, behauptet er am Ende seines offenen Briefes. Allerdings, so fährt er fort,

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