Im Donbass wurde die erste Mobilmachung der Geschichte ausgerufen | Anti-Spiegel

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02-04-21 09:14:00,

Die Anzeichen für einen ukrainischen Angriff auf den Donbass verhärten sich so sehr, dass dort nun zum ersten Mal in der Geschichte des Konfliktes junge Männer zwangsweise zum Wehrdienst einberufen werden.

In den Rebellengebieten im Donbass gab es während des gesamten Konfliktes immer genug Freiwillige. Im Gegensatz zur Ukraine, die schon seit 2014 junge Männer zwangsweise zum Kriegsdienst im Osten des Landes einzieht, hat der Donbass auf solche Maßnahmen bisher verzichten können. Ich berichte seit Januar darüber, dass sich in der Ukraine schon kurz vor Joe Bidens Amtsantritt als US-Präsident der Wind gedreht hat. Die Opposition wird ausgeschaltet, regierungskritische Medien verboten, das Verfassungsgericht entmachtet und es werden Waffen und Soldaten an die Kontaktlinie im Donbass gebracht. Das letzte Ukraine-Update mit Einzelheiten finden Sie hier und die alarmierenden Meldungen zum Minsker Abkommen finden Sie hier.

Während Kiew sich offen vom Minsker Abkommen abwendet, den Beschuss auf Wohngebiete im Donbass wieder aufnimmt, Waffen aus den USA geliefert bekommt und Truppen in den Osten transportiert, bereiten die USA die propagandistische Seite des anstehenden Krieges vor. Das Pentagon meldet jeden Tag, alles sei Russlands Schuld.

Das ist bemerkenswert, denn es ist ja noch gar nichts passiert, woran Russland überhaupt Schuld sein könnte. Am 31. März schrieb die TASS über Äußerungen von Pentagon-Sprecher John Kirby:

„“Wir sind besorgt über die jüngste Eskalation der russischen Aggression in der Ostukraine“, sagte er und kommentierte das Thema im Zusammenhang mit den Telefongesprächen des Vorsitzenden des Ausschusses der Stabschefs der US-Streitkräfte, General Mark Milley, und des Generalstabschefs der russischen Streitkräfte, des ersten stellvertretenden Verteidigungsministers Russlands, Armeegeneral Waleri Gerassimow. Der Pentagon-Sprecher sagte, das Vorgehen der russischen Seite „untergräbt die im vergangenen Juli vereinbarten Deeskalationsbemühungen“ und soll am 26. März zum Tod von vier ukrainischen Soldaten geführt haben.“

Und einen Tag später berichtete die TASS über Erklärungen von Ned Price, Sprecher des US-Außenministeriums:

„“Russlands destabilisierende Aktionen (in der Ostukraine) untergraben die Deeskalationsabsichten, die im Rahmen des von der OSZE vermittelten Abkommens im vergangenen Juli erreicht wurden“, sagte Price.
„Außerdem sind uns Berichte des ukrainischen Militärs über Bewegungen russischer Einheiten an der Grenze zur Ukraine bekannt“, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Ihm zufolge bespricht Washington „seine Besorgnis über diese zunehmenden Spannungen und die Verletzung der Waffenruhe ( … ) mit den NATO-Verbündeten“.“

Schon die Formulierungen sind verräterisch: Würde Russland dort Truppen bewegen,

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