Schiffe und Flugzeuge der Nato versuchen, den Bau der Pipeline zu behindern | Anti-Spiegel

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02-04-21 08:56:00,

Ein Vertreter der Nord Stream 2 AG hat in einem Interview mitgeteilt, dass Kriegsschiffe und Flugzeuge der Nato versuchen, den Bau von Nord Stream 2 zu behindern.

Andrej Minin, Direktor bei der Nord Stream 2 AG, hat der russischen Nachrichtenagentur TASS mitgeteilt, dass sowohl zivile Schiffe, als auch Kriegsschiffe und Flugzeuge der Nato der Baustelle von Nord Stream 2 regelmäßig näher kommen, als es das Seerecht erlaubt. Ich habe die Meldung der TASS, über den heute russische Medien berichten, übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Nord Stream 2 meldet Aktivitäten ausländischer Schiffe im Baugebiet von „Nord Stream 2“

Das Unternehmen stellte fest, dass die Aktionen der Schiffe provozierend sind und die Gaspipeline beschädigen können.

MOSKAU, 1. April. /TASS/. Die Nord Stream 2 AG, der Betreiber der Nord Stream 2-Gaspipeline, erklärte, dass sich die Aktivitäten von Kriegsschiffen und zivilen Schiffen im Bereich der Pipelineverlegung verstärkt hätten. Die Aktionen seien provokativ und können zu Schäden an der Gasleitung führen, sagte Andrej Minin, Direktor einer Niederlassung der Nord Stream 2 AG, vor Reportern.

„Nach der Wiederaufnahme des Offshore-Abschnitts der Nord Stream 2-Gaspipeline im Januar 2021 hat es eine verstärkte Aktivität von Kriegsschiffen, Flugzeugen und Hubschraubern sowie zivilen Schiffen aus dem Ausland in dem Bauabschnitt gegeben, deren Aktionen oft eindeutig provozierend sind“, sagte er.

Minin erinnerte daran, dass bei der Durchführung solcher Projekte eine Sicherheitszone von 1,5 Meilen eingerichtet wird, in die Schiffe, die nicht am Bau beteiligt sind, nicht einfahren dürfen. „In der Nähe der technischen Schiffe, die die Arbeit ausführen, werden jedoch ständig ausländische Kriegsschiffe festgestellt. Polnische Anti-U-Boot-Flugzeuge vom Typ PZL-Mielec M-28B1 Rbi überfliegen den Arbeitsbereich regelmäßig in geringer Höhe und in unmittelbarer Nähe des Rohrverlegungsschiffes.“, sagte er.

Minin erklärte, dass die ausländischen Aktivitäten rund um die Rohrverlegungsschiffe in letzter Zeit zugenommen haben. So erschien am 28. März ein aufgetauchtes, nicht identifiziertes U-Boot in der Schutzzone des Rohrverlegungsschiffes in einer Entfernung von weniger als einer Meile. „Da die Fortuna-Ankertaue mehr als eine Meile entfernt verankert sind, könnten die Aktionen des U-Boots das gesamte Ankerpositioniersystem des Schiffes stören und Schäden an der Pipeline verursachen“, erklärte er.

Am nächsten Tag, dem 29. März, führte ein Schiff der polnischen Marine mit der Kennnummer 823 Manöver nahe des Rohrverlegungsschiffes „Fortuna“ durch. Dabei musste das Unterstützungsschiff „Spasitel Karev“ einen Parallelkurs einschlagen und das Kriegsschiff begleiten.

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