US-Kriegspropaganda pur im Spiegel | Anti-Spiegel

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03-04-21 09:13:00,

Nun beginnt, was russische Medien und auch der Anti-Spiegel seit Januar melden: Die geplante Offensive der Ukraine gegen den Donbass wird im Westen medial vorbereitet und wie immer ist der Spiegel bei der Kriegspropaganda in der ersten Reihe dabei.

Ich habe heute bereits zur besseren Übersicht eine Chronologie der Eskalation in der Ukraine geschrieben, die Sie hier finden. Wenn Sie das noch nicht gelesen haben, empfehle ich Ihnen, die Chronologie zuerst zu lesen, denn zum Verständnis der aktuellen Entwicklungen ist sehr wichtig.

Jetzt wollen wir uns anschauen, wie „Qualitätsmedien“ wie der Spiegel die Kriegspropaganda der USA kritiklos in die Welt tragen, anstatt wahrheitsgemäß über die aktuellen Entwicklungen zu berichten.

Kriegsvorbereitungen in Kiew

Nachdem Kiew sich de facto vom Minsker Abkommen, das es ohnehin nie eingehalten hat, verabschiedet hat und die westlichen Medien die Entwicklungen der letzten drei Monate komplett verschwiegen haben, sollen die Menschen im Westen nun medial auf die kommende Eskalation im Donbass eingeschworen werden. Die Schuld für das, was bald kommen wird, wird bereits im Vorwege Russland in die Schuhe geschoben.

Am 1. April habe ich über die letzten Entwicklungen berichtet, den Artikel finden Sie hier. Die USA haben sich eingeschaltet und es vergeht kaum mehr ein Tag, an dem nicht ein US-Offizieller von der „russischen Aggression“ erzählt.

Dass es tatsächlich wohl bald „losgeht“, kann man daran merken, dass seit dem 2. April auch die deutschen „Qualitätsmedien“ die Ukraine wieder als Thema entdeckt haben. Natürlich erfahren die deutschen Leser nichts von den Entwicklungen sein Jahresbeginn. Stattdessen zitiert der Spiegel kritiklos die Erklärungen der USA. Er nimmt also die US-Propaganda auf und leitet sie wunschgemäß an das deutsche Publikum weiter, das nun offenbar darauf vorbereitet werden soll, dass Russland demnächst einen angeblichen Angriff auf die Ukraine führen wird.

Der Spiegel steigt in die Propaganda-Schlacht ein

Der erste Spiegel-Artikel zu dem Thema erschien am Morgen des 2. April unter der Überschrift „Nach russischer Truppenverlegung – USA verurteilen »aggressives« Vorgehen Moskaus im Ukrainekonflikt“ und begann mit der Einleitung:

„Russland hat seine Truppen entlang der ukrainischen Grenze verstärkt, in Kiew spricht man von einer »bedrohliche Atmosphäre«. Nun mischen sich die USA in den Konflikt ein – mit klaren Worten in Richtung Kreml.“

Ob es die russische Truppenverlegung gibt,

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