Das russische Fernsehen über die Eskalation in der Ukraine | Anti-Spiegel

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05-04-21 09:16:00,

Wie jeden Sonntag in diesem Jahr waren auch an diesem Sonntag die Eskalationen in der Ukraine wieder Thema im russisches Wochenrückblich. In Kiew wird inzwischen offen von einem Krieg mit Russland gesprochen.

Natürlich waren die Eskalationen aus Kiew und deren Unterstützung aus den USA am Sonntag wieder Thema im Wochenrückblich des russischen Fernsehens. Neben dem, wovon im russischen Fernsehen die Rede war, sind noch einige andere Dinge in Kiew vorgefallen, über die ich in den nächsten Tagen ein neues Ukraine-Update schreiben werde. Hier beschränke ich mich auf die Übersetzung des Berichtes aus der russischen Sendung „Nachrichten der Woche.“

Die deutschen Medien haben Kiews Schritte zur Eskalation seit Januar verschwiegen. Aber da sie das Thema Ukraine nun auch wieder für sich entdeckt haben und Russland schon jetzt die Schuld für das geben, was demnächst kommen wird, dürfte es für viele interessant sein, wie im russischen Fernsehen darüber berichtet wird.

Beginn der Übersetzung:

Schlechte Nachrichten aus der Ukraine. In Kiew spricht man mehr und mehr von Krieg. Auf der Website des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurde ein Bericht über die Telefongespräche von Verteidigungsminister Andrej Taran mit seinem amerikanischen Amtskollegen Lloyd Austin veröffentlicht. Taran hat dabei Russland natürlich militärische Aggression vorgeworfen und Austin versprach der Ukraine militärische Unterstützung: „Der US-Verteidigungsminister betonte, dass die Vereinigten Staaten im Falle einer Eskalation der russischen Aggression die Ukraine nicht allein lassen werden.“

Pentagon-Sprecher John Kirby seinerseits fügte hinzu, Austin Lloyd habe in diesem Gespräch die Eskalation der „Eskalationen russischer Provokationen“ verurteilt und die Position von US-Verteidigungsminister Austin klargestellt: „Er bekräftigte auch das Engagement der USA, die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte aufzubauen, um sich wirksamer gegen die russische Aggression zu verteidigen.“

Gleichzeitig erinnerte Kirby selbst daran, dass Washington der Ukraine in den vergangenen fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Dollar für der Bereich der Sicherheit bereitgestellt habe. Dieses Geld ist Kiew zu Kopf gestiegen und jetzt zieht es den Krieger in die Schlacht. Ihre Vorbereitungen rechtfertigen sie plötzlich mit den regelmäßig stattfindenden russisch-weißrussischen Militärübungen. Dabei ist bei „Sapad-21“ nichts Neues geplant, aber es werden echte Ängste geschürt. (Anm. d. Übers.: Die Manöver „Sapad“ finden derzeit alljährlich statt, sind also tatsächlich nichts Neues, auch wenn es im Westen jetzt oft so dargestellt wird)

Und es wurde über das erste Telefongespräch zwischen den Präsidenten Biden und Selensky berichtet.

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