Kiew beschießt Wohngebiete und verlegt Panzer in den Donbass | Anti-Spiegel

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05-04-21 07:57:00,

Da die Berichterstattung über die Ukraine in Deutschland allgemein bekannt ist, will ich hier vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Krise zeigen, wie in Russland darüber berichtet wird.

Ich halte es für wichtig, dass man bei einem Konflikt die Argumente und Ansichten beider Seiten kennt. Da die deutsche Berichterstattung über die Lage in der Ukraine jedem Interessierten bekannt ist, übersetze ich Berichte des russischen Fernsehens, damit sich Interessierte in Deutschland beide Seiten anhören können.

In den Abendnachrichten des russischen Fernsehens gab es am Montag einen kurzen Bericht über die Lage im Donbass, dazu gehörte auch ein Korrespondentenbericht. Ich habe den kurzen Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt und empfehle, ihn zusammen mit meiner Übersetzung auch anzuschauen, denn so ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich.

Beginn der Übersetzung:

Der Donbass stand heute erneut unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte. Zwei Häuser in der Nähe von Gorlowka wurden beschädigt. Und der Geheimdienst der DNR (Anm. d. Über.: Donezker Volksrepublik, LNR ist die Lugansker Volksrepublik) sagt, dass in den kommenden Tagen eine Delegation des amerikanischen Militärattachés die ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie besuchen wird, was die Gefahr neuer Provokationen bedeutet.

Aus dem Donbass ein Bericht unseres Korrespondenten.

Die Streitkräfte der Ukraine beschießen die Gebiete der Republiken täglich.

Jetzt sind wir in Gorlowka. Dies ist ein Ort an der Front, zu den Positionen der ukrainischen Streitkräfte sind es noch etwa 700 Meter. Von dort aus wurde aus einer BMP 1 gefeuert. Und das ist das Loch in der Wand eines Wohnhauses, das von einem 73-Millimeter-Geschoss verursacht wurde, auf dieser Straße wurden drei Häuser beschädigt.

Der Ortsteil Gagarin-Mine wird täglich von den ukrainischen Streitkräften beschossen.

Ludmila , eine Rentnerin, war zum Zeitpunkt des Beschusses zusammen mit ihrer Schwiegertochter und Enkelin zu Hause.

„Ich war im Haus. Das ist nicht das erste Mal. Erst im Herbst haben wir die Fenster für den Winter neu gemacht, wir haben gedacht, man könnte wieder normal leben, aber jetzt ist die Wand wieder beschädigt“, beklagt Ludmila Amahanko, eine Bewohnerin von Gorlowka.

Wegen dem verstärkten Beschuss in den Frontbereichen versucht man jetzt, die Menschen in Sicherheit zu bringen.

In allen öffentlichen Einrichtungen, einschließlich der Schulen, wurden die Bunker geöffnet. Und egal wie beängstigend es klingt,

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