Wie der Spiegel seine Leser in einem Artikel über Hunter Bidens Memoiren belügt | Anti-Spiegel

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07-04-21 07:49:00,

Ich habe tagelang darauf gewartet, dass der Spiegel endlich über Hunter Bidens Memoiren berichtet. Nun bin ich ein wenig enttäuscht, denn der Spiegel-Artikel über das Thema ist sehr primitiv. Propaganda konnte der Spiegel schon mal besser.

Auf dem Anti-Spiegel wurden Hunter Bidens Memoiren, die am 6. April in den USA in den Handel kommen, in den letzten Tagen schon dreimal erwähnt. Die Gründe dafür waren die ersten Berichte in den US-Medien über das Buch (den Artikel finden Sie hier), dann war das Buch eines der Themen eines Berichtes des russischen Fernsehens aus den USA (den Artikel finden Sie hier) und schließlich ab es aus Anlass des Erscheinen des Buches einen TASS-Artikel über die Skandale der Familie Biden, der anschaulich zeigt, wie außerhalb der westlichen Medien über die Korruption des Biden-Clans berichtet wird (den Artikel finden Sie hier).

Lesern des Anti-Spiegel sind die Korruptionsskandale der Bidens bekannt, vor allem die dreiste Art und Weise, wie die Familie in der Ukraine Geld abgegriffen hat. Dabei hatte Joe Biden mehrere lukrative „Projekte“ in der Ukraine, eines davon zusammen mit seinem Sohn Hunter. Bevor wir zu dem aktuellen Spiegel-Artikel kommen, will ich das zur Erinnerung (und für alle, für das neu ist) noch einmal kurz skizzieren.

Hunter und die Drogen: Früher bösartige Lügen, heute die Wahrheit

Als ich letztes Jahr die komplette Chronologie des Skandals geschrieben habe (den sehr langen Artikel finden Sie hier), haben Kritiker meiner Arbeit noch behauptet, ich würde lügen, als ich von Hunter Bidens Alkohol- und Drogensucht berichtet habe. Das ist nun vorbei, denn Hunter Biden hat darüber jetzt selbst ein Buch geschrieben. Er war seit Jahrzehnten schwer abhängig von Alkohol, Kokain und schließlich sogar Crack.

Nach dem Maidan war der damalige Vizepräsident Joe Biden in der Obama-Administration für die Ukraine zuständig. Und prompt hat sein damals – so schreibt er es selbst in seinem Buch – komplett zugedröhnter und arbeitsunfähiger Sohn Hunter einen mit 50.000 Dollar monatlich dotierten Job im Verwaltungsrat von Burisma bekommen. Burisma ist eine ukrainische Gasfirma, die dem ukrainischen Oligarchen Slotschewsky gehört, der vor dem Maidan Umweltminister der Ukraine gewesen ist und seiner eigenen Firma dabei die lukrativsten Frackinggas-Förderlizenzen zugeschoben hat.

15 Millionen Dollar für´s Nichtstun?

Gegen Burisma liefen 2014 internationale Ermittlungen wegen Geldwäsche,

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