Nützen Sanktionen gegen Russland überhaupt den Interessen der USA? | Anti-Spiegel

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09-04-21 02:43:00,

Auch in transatlantischen NGOs wie dem Atlantic Council gibt es Richtungsstreitigkeiten. Derzeit kann man eine davon beobachten, denn Experten des Council sprechen sich gegen Russlandsanktionen aus. Da lohnt sich ein näherer Blick.

Der Anti-Spiegel hat am 8. April über eine Erklärung des russischen Außenministers Lawrow berichtet, in der er von einem Streit im Atlantic Council über die Sinnhaftigkeit anti-russischer Sanktionen gesprochen hat, den Artikel finden Sie hier. Lawrow habe wurde dabei wie folgt zitiert:

„Selbst eine so Pro-Washington ausgerichtete Struktur wie das Atlantic Council hat Dokumente veröffentlicht, die die absolut festgefahrene, und vielleicht sogar dumme, US-Linie gegenüber Russland kritisieren, die aus Sicht der amerikanischen Ziele keine der Ergebnisse erzielen, die bei der Verhängung von Sanktionen verkündet wurden.“

Den „russischen Propagandisten“ – zu denen ich auch gezählt werde – wird immer vorgeworfen, sie wollten den Westen spalten. Daher könnten Transatlantiker diese Aussage Lawrows natürlich als Lüge bezeichnen, die einen Keil in die „einige Front der Transatlantiker“ treiben soll. Deshalb will ich hier aufzeigen, woher Lawrow diese Information hat und dass sie der Wahrheit entspricht.

Um das Rad nicht neu zu erfinden habe ich dazu eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetzt, die über den Streit berichtet hat. Nach der Übersetzung zeige ich mit Links der Seite des Atlantic Council auf, dass all das keine russische Propaganda ist, sondern vom Atlantic Council so veröffentlicht wurde.

Beginn der Übersetzung:

Expertin meint, dass der US-Ansatz der Verhängung von Sanktionen gegen Russland nicht funktioniert

Emma Ashford, eine leitende Mitarbeiterin des Atlantic Council, sagte, dass eine „übermäßige Konzentration auf Menschenrechte und Demokratisierung“ weitgehend verhindert, „mit Russland an diesen Fragen zu arbeiten.“

WASHINGTON, 7. April /TASS/. Washington sollte sich beim Aufbau der Beziehungen zu Moskau nicht zu sehr auf die Menschenrechtslage konzentrieren und der Ansatz der USA, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, erweist sich als ineffektiv. Emma Ashford, Senior Fellow beim Washingtoner Atlantic Council, hat diese Meinung am Dienstag zum Ausdruck gebracht.

„Jede der letzten drei Präsidialverwaltungen kam an die Macht und wollte die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland verbessern. Nach jeder dieser Präsidentschaften sind die Beziehungen aber schlechter geworden. Das beeinflusst die Sicherheit der Amerikaner“, sagte Ashford während einer Videokonferenz, die vom Atlantic Council organisiert wurde. „Die Regierung von (US-Präsident Joe) Biden hat ein Zeitfenster,

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