Wie das russische Fernsehen über das größte Nato-Manöver seit Jahrzehnten berichtet | Anti-Spiegel

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10-04-21 02:32:00,

Während die deutschen “Qualitätsmedien” sich täglich darüber aufregen, dass Russland innerhalb des eigenen Landes Truppen verlegt, verschweigen sie möglichst, dass die Nato demnächst mit 40.000 Soldaten direkt an der russischen Grenze den Krieg gegen Russland trainiert.

Das Nato-Manöver Defender 2021 ist in den deutschen „Qualitätsmedien“ kein Thema. Sogar die Pressestelle des Pentagon in Hamburg, der Spiegel, schweigt sich betreten über das größte Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg aus. Eine Suchanfrage mit dem Begriff „Defender“ ergibt beim Spiegel exakt 0 (in Worten Null) Ergebnisse zu dem Manöver. Anscheinend möchte man in der Hamburger Redaktion der Pentagon-Propaganda nicht, dass deutsche Leser davon erfahren, dass demnächst 40.000 Nato-Soldaten direkt an der russischen Grenze Krieg spielen und den Angriff auf Russland proben. Das könnte die Leser ja auf die Idee bringen, dass Russland durchaus Gründe hat, nervös zu sein, vor allem, weil das Manöver zeitlich so exakt mit der Verschärfung der Lage in der Ukraine zusammenfällt.

In Russland hingegen wird über das Manöver berichtet, daher übersetze ich hier einen Beitrag des russischen Fernsehens vom 9. April, der zusammen mit meiner Übersetzung auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein sollte. (Anm. d. Über.: Ich übersetze hierbei den schriftlichen Artikel, die Einleitung des Nachrichtensprechers ist in dem Video nicht zu sehen, das im Internet gezeigte Video beginnt bei der Reportage)

Beginn der Übersetzung:

Das Szenario des Manövers ist wie ein Krieg: Wie die NATO Spannungen in der Nähe der russischen Grenzen abbaut

Die Nato-Staaten planen, etwa 40.000 Soldaten und 15.000 Stück militärisches Geräte in der Nähe der Westgrenzen Russlands zu konzentrieren. Die Hälfte dieses Kontingents stammt aus den Vereinigten Staaten. Die erste Lieferung von Waffen wurde bereits in den griechischen Hafen Alexandroupolis geliefert.

Heute informierte die Türkei die Mitglieder der Montreux-Konvention über zwei amerikanische Schiffe, die auf dem Weg ins Schwarze Meer sind. Das teilte die russischen Botschaft in Ankara mit. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um die Zerstörer „Roosevelt“ und „Donald Cook.“ Zuvor hatte die amerikanische Presse unter Berufung auf eine Quelle im Pentagon berichtet, dass die USA erwägen, in den kommenden Wochen Kriegsschiffe ins Schwarze Meer zu schicken, „um der Ukraine ihre Unterstützung zu demonstrieren.“ Auch die Aktivitäten der NATO an der russischen Grenzen nehmen zu. Heute sind die internationalen Manöver in Lettland zu Ende gegangen und bald wird die NATO das groß angelegte Manöver mit dem Namen „Defender Europe“ durchführen.

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