Wie die Ukraine in den Krieg getrieben wird | Anti-Spiegel

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10-04-21 02:32:00,

Brittany Stewart, US-Militärattaché in Kiew, hat am Freitag Einheiten der ukrainischen Armee an der Kontaktlinie im Osten der Ukraine besucht. Dabei trug sie die Uniform einer ukrainischen Brigade mit einem Abzeichen, auf dem ein Totenkopf und die Aufschrift “Ukraine oder Tod” abgebildet sind.

Die neuen Abzeichen für die ukrainischen Streitkräfte hat Präsident Poroschenko 2019 offiziell eingeführt, der Anti-Spiegel hat damals darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier. Damals hat der Generalstab der Ukraine hat neue Abzeichen (siehe Titelbild) für Einheiten der ukrainischen Armee verkündet. Das an die SS-Division Totenkopf erinnernde Abzeichen (siehe Titelbild) mit der Aufschrift „Україна або Смерть“ („Ukraine oder Tod“) wurde zum Abzeichen der 72. mechanisierte Brigade.

Wer in den Parolen oder Symbolen der ukrainischen Armee (hier finden Sie noch ein Beispiel) Parallelen zur dunkelsten deutschen Vergangenheit erkennen kann, dem sei mitgeteilt: „Nein, die Ukraine ist ein demokratischer Partner, den die EU finanziell und die Nato militärisch unterstützt.“ Das gilt erst recht, wenn die ukrainischen Streitkräfte im Donbass auch ganz offen unter der Hakenkreuz-Flagge kämpfen, was Julian Röpcke von der Bild-Zeitung, der die Ukraine regelmäßig als neuen Hort der Demokratie über den grünen Klee lobt, auf Twitter als „Humor“ bezeichnet hat.

Und auch die USA haben da ganz offensichtlich keine Berührungsängste, wie der Truppenbesuch von US-Militärattaché Stewart an der Kontaktlinie im Donbass am Freitag gezeigt hat. Sie war die Chefin einer Delegation des US-Militärs, wobei man sich fragt, was US-Militär dort zu suchen hat, denn ausländische Soldaten in dem Konfliktgebiet sind in Punkt 10 des Minsker Abkommens streng verboten. Aber seit wann interessieren sich die USA auch für geltende Verträge?

Jedenfalls hat Frau Stewart bei ihrem Besuch demonstrativ eine Uniform mit ukrainischen Abzeichen getragen. Es dürfte gute Gründe geben, warum diese Bilder in deutschen „Qualitätsmedien“ nicht gezeigt werden, denn die Abzeichen könnten beim deutschen Publikum ein gewisses Befremden auslösen.

Mit ihren ständigen Solidaritätserklärungen an Kiew heizen die Nato und die EU die Nationalisten in Kiew weiter an und geben ihnen das Gefühl, sie könnten einen Angriff gegen den Donbass durchführen und bekämen notfalls militärische Unterstützung der Nato. Die Symbolik von Frau Stewart, die in ukrainischen Medien natürlich bemerkt wurde, trägt das ihre dazu bei.

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