Wie offen und leicht überprüfbar der Spiegel seine Leser desinformiert | Anti-Spiegel

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10-04-21 12:26:00,

Die “Qualitätsmedien” melden ständig, wie schlecht es Navalny im russischen Gefängnis geht. Der Spiegel geht dabei mal wieder besonders plump vor und jeder kann sehr leicht überprüfen, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

Der Spiegel berichtet seit dem 24. März fast täglich von Navalnys Beschwerden über sie Haftbedingungen, über angebliche Folter, gesundheitliche Probleme und den Hungerstreik, in den er angeblich aus Protest getreten ist. Aber das sind alles Meldungen seiner Unterstützer, die nicht von neutralen Organisationen, wie zum Beispiel dem Sonderbeauftragten der UNO gegen Folter, bestätigt wurden. Der Spiegel hat seine Leser in den 15 Tagen seit dem 24. März mit 13 Artikeln zu dem Thema „Navalnys Haftbedingungen“ beglückt.

Daran kann jeder leicht überprüfen, wie sehr der Spiegel hier Propaganda betreibt, indem man in der Suchfunktion des Spiegel die Suchbegriffe „Nawalny Folter“ und „Assange Folter“ eingibt. Von den 13 Spiegel-Artikeln, die in den 15 Tagen seit dem 24. März in den Überschriften Navalnys Haftbedingungen thematisieren, tauchen sieben Artikel bei der Suchanfrage „Nawalny Folter“ auf. Und zwar nur aufgrund von Meldungen seines Teams, von denen niemand weiß, ob sie wahr sind.

Der UNO-Sonderberichterstatter über Folter hat seinen Alarmruf über die Folter von Assange am 15. Oktober 2019 veröffentlicht und raten Sie mal, wie oft der Spiegel in den zwei Wochen danach darüber berichtet hat? Es findet sich in den zwei Wochen danach nur ein Artikel unter der Suchanfrage „Assange Folter“ im Spiegel, in dem es um eine weitere Anhörung vor Gericht ging. Über die Vorwürfe des UNO-Sonderberichterstatters Nils Melzer vom 15. Oktober 2019 findet sich in dem Artikel nicht ein einziges Wort.

Die leicht überprüfbaren Lügen des Spiegel

Wie leicht überprüfbar die Lügen des Spiegel sind, zeigt der aktuelle Spiegel-Artikel unter der Überschrift „Inhaftierter Alexej Nawalny – Deutsche Abgeordnete werfen Russland »gezielte Folter« vor“ Der Artikel zeigt folgendes Titelbild.

Wir sehen darauf Navalny, wie er vor einem Gefängniswärter steht. Und wir sehen deutlich an dem Datum der Überwachungskamera, dass das Bild vom 26. März ist. Der Spiegel hat aber schon am 24. März, als er seine Propaganda-Kampagne in Sachen „Haftbedingungen Navalny“ gestartet hat, folgendes geschrieben:

„»Seit Ende voriger Woche leidet er an starken Schmerzen im Rücken«, teilte Wolkow mit. Nawalny habe übermittelt, er habe Lähmungserscheinungen in einem Bein und könne nicht mehr auftreten.

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