Die überaus wacklige Rechtfertigung des RKI für die geplanten Privilegien für Geimpfte – Geld und mehr

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12-04-21 02:34:00,

9. 04. 2021 | Hören | In einer Stellungnahme für die Ministerpräsidentenkonferenz erweckt der Chef des Robert Koch Instituts, Wieler, den Eindruck, wer geimpft ist, sei nicht mehr ansteckend. So hilft er, Privilegien für Geimpfte zu rechtfertigen. Das RKI hat guten Grund, dieses Pamphlet vor der Öffentlichkeit verstecken zu wollen.

Man ist misstrauisch geworden, nach all den falschen und verzerrten Aussagen, die die Behörde RKI schon losgelassen hat, um die Corona-Politik der Regierung zu stützen. So etwa jüngst die abseitige Behauptung, das massenhafte Ausrollen von Schnelltests habe nicht nennenswert zur Dritten Welle der positiv Getesteten je 100.000 Einwohner (nicht je Tests) beigetragen.

Das RKI täuscht, um die Inzidenz-Propaganda zu unterfüttern, und erklärt die Teststrategie für gescheitert

Man wird noch misstrauischer, wenn das RKI sich weigert, den Brief von Lothar Wieler vom 31.3. an die Ministerpräsidentenkonferenz herauszugeben, auf dessen Basis für die breite Öffentlichkeit so überaus wichtige Entscheidungen getroffen werden könnten.

Jens Wendehals Spahn will nun Privilegien für Geimpfte, die er vorher so entschieden abzulehnen vorgegeben hat

Stattdessen wurde er nur ausgewählten Medien zur Verfügung gestellt. Aber zum Glück hat Arne Semsrott, Projektleiter der gemeinnützigen Organisation Open Knowledge Foundation, den Brief ins Internet gestellt. Der Kernsatz lautet:

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen -Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.”

Der Satz ist kompliziert, und man ist nicht sicher, ob er so gemeint ist, wie er da steht. Spaltet man ihn auf, werden zwei Gruppen verglichen:

  1. Vollständig geimpfte Personen
  2. Ungeimpfte infizierte Personen ohne Symptome mit falsch negativem Schnelltest.

Das Risiko der Virenübertragung sei bei der zweiten Personengruppe höher als bei den Geimpften. Aber warum soll es uns beruhigen, dass eine ungeimpfte Person, von der man weiß, dass sie Infiziert ist, das Virus eher verbreitet als eine geimpfte Person, von der man nicht weiß, ob sie infiziert ist? Auch unter den Ungeimpften ist der Anteil der Infizierten sehr gering. Warum werden von dieser Gruppe nur die Infizierten genommen und mit allen Geimpften verglichen? Das ergibt keinen Sinn.

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