Zwei Jahre seit der Entführung von Assange aus der ecuadorianischen Botschaft

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13-04-21 09:21:00,

Am Sonntag vor zwei Jahren wurde der WikiLeaks-Gründer Julian Assange gewaltsam aus der ecuadorianischen Botschaft in London gezerrt. Seitdem ist er im Gefängnis und kämpft gegen seine Auslieferung in die USA. Dort droht ihm lebenslange Haft unter barbarischen Bedingungen, weil er Kriegsverbrechen, Putschversuche, staatliche Massenüberwachung, Folter und Korruption aufgedeckt hat.

Julian Assange im Belmarsh-Gefängnis, 2019

Am 11. April 2019 widerrief die Regierung von Ecuador Assanges politischen Asylstatus, und am selben Tag betrat die britische Polizei das Botschaftsgebäude, um ihn wegzuschleppen. Die kürzlich veröffentlichten Tagebücher des ehemaligen Außenministers Sir Alan Duncan bestätigen, dass sich die höchsten Ebenen des Staates an dieser gesetzlosen Operation beteiligten.

Duncan berichtet dort, er habe die Polizeirazzia über eine Live-Übertragung aus der “Einsatzzentrale ganz oben im Außenministerium” beobachtet. Die Operation lief unter dem Codenamen “Pelican”, und wie Duncan sich erinnert, habe ein Beamter “mit einer Krawatte mit Pelikan-Motiv” zugeschaut. Duncans Tagebucheintrag schließt mit den Worten: “Also, Job endlich erledigt – und wir machen ein Erinnerungsfoto vom Team Pelican. Es hatte viele Monate geduldiger diplomatischer Verhandlungen gebraucht, und am Ende klappte es reibungslos. Ich gebe Millionen von Interviews und gebe mir Mühe, mein Grinsen zu unterdrücken.”

Der Sadismus dieser Schnapp-Operation des britischen Staates wurde nur noch von den üblen Bemühungen der Pseudolinken übertroffen, Assange zu verunglimpfen und seinen Ruf zu schädigen. Dabei bezogen sie sich auf die fabrizierte Untersuchung in Schwedem 2010 wegen angeblicher sexueller Übergriffe. Assange suchte damals Asyl in der ecuadorischen Botschaft, weil er zu Recht befürchtete, dass seine Auslieferung an Schweden eine Falle sein könnte, um ihn an die USA auszuliefern. Als er in der Botschaft war, führten seine ehemaligen “Medienpartner”, allen voran der Guardian, gemeinsam mit der internationalen Riege der Pseudolinken, eine üble, jahrelange Verleumdungskampagne, um ihn als Sexualverbrecher zu verunglimpfen.

Das schwedische Komplott war eine Operation auf höchster Ebene. Als die Staatsanwälte 2012 signalisierten, dass sie den Fall wahrscheinlich fallen lassen würden – was sie schließlich 2019 abschließend taten – sandte der britische Crown Prosecution Service (CPS) eine Warnung: “Wagt es nicht, kalte Füße zu bekommen!!!” Der CPS wurde damals vom derzeitigen Vorsitzenden der Labour Party, Sir Keir Starmer, geleitet. Die Unterstützung der schwedischen CIA-Operation durch pseudolinke Gruppen auf der Grundlage der Gender-Politik entlarvte diese Gruppen als ein Werkzeug imperialistischer Interessen. Im Jahr 2012 vertrat die wohlhabende soziale Basis der Pseudolinken bereits die Doktrin der “humanitären Intervention” und unterstützte Regimewechseloperationen in Syrien,

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