Der tote Winkel. Das unsichtbare Leiden der Kinder | Von Bernhard Loyen | KenFM.de

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15-04-21 01:08:00,

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Überraschung? Schnelltests sind wohl weniger zuverlässig als gedacht.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Am vergangenen Wochenende fand ich zu meiner Überraschung die aktuelle Ausgabe der Apotheken-Umschau in meinem Briefkasten. Ein erster Blick auf die Titelseite verriet die Topthemen der Ausgabe April. Starke Hände – Gelenkprobleme, die ideale Krankenkasse, das saisonale Thema Pollenallergie, Expertentipps für dies und das.

Dann entdeckte ich den kleinen Klebezettel.  Musst du lesen, schlimm, Seite 38, schrieb eine mir bekannte Nachbarin darauf.

Der Artikel trägt die Überschrift: Corona ist blöd. Im Inhaltsverzeichnis: Das unsichtbare Leiden. Bei den Kleinsten hinterlässt die Corona-Krise tiefe Spuren. Es ist ein sehr guter Artikel, der nachdenklich stimmt.

Die zurückliegenden Tage war endlich vermehrt über das Leid der Kinder in dieser politisch initiierten Gesellschaftskrise zu lesen. Man mag dies nicht wirklich als erfreulich bezeichnen, sondern eher von unbedingter Notwendigkeit. In seiner Wirkung dahingehend zu spät, da diverse aktuelle Studien die sich jetzt schon abzeichnenden Folgen für die Jüngsten unserer Gesellschaft aufzeigen. Die Ergebnisse sind bestürzend und offenbaren das totale Versagen in diesem ursprünglich selbstverständlichen Vorgang, dem unbedingten Schutz der Kinder und Jugendlichen.

Sie wurden in den letzten zwölf Monaten nicht an die sprichwörtliche Hand genommen, sondern fahrlässig und unbedacht schlicht mitgeschleift.

Die sollen sich mal nicht so anstellen, wir sind ja nicht im Krieg, war des öfteren zu vernehmen. Da haben die Oma, ggf. der Ur-Opa schon ganz andere Sachen überlebt. Das schätzte Herr Macron in Frankreich zwar anders ein (1) und auch die Kanzlerin sah zumindest die größte Herausforderung seit Ende des 2.Weltkriegs auf das Land zukommen. 25 Millionen Deutsche verfolgten im März 2020 ihre Fernsehansprache (2), Auszüge: Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt (3).

Im Anschluss fanden sich mit Kabelbindern gesicherte, also verschlossene Spielplätze.

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