Kiew beginnt Manöver an der russischen Grenze und vor der Krim | Anti-Spiegel

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15-04-21 12:41:00,

Das letzte Update zur Lage in der Ukraine ist schon wieder eine Woche alt, weshalb es an der Zeit ist, mal wieder chronologisch zusammenzufassen, was seitdem geschehen ist.

Auch wenn die westlichen „Qualitätsmedien“ die Ukraine erst Ende März wieder als Thema entdeckt haben, hat die Eskalation dort bereits im Januar begonnen. Die Chronologie der Ereignisse seit Jahresbeginn bis Ende März finden Sie hier, die Chronologie der sich überschlagenden Ereignisse vom 2. bis zum 7. April finden Sie hier. Jetzt schauen wir uns an, was vom 8. April bis heute geschehen ist.

8. April

Der ukrainische Präsident Selensky hat medienwirksam die Kontaktlinie besucht. Der Besuch diente der Propaganda, das Präsidialamt meldete, der Präsident habe die vordersten Linien an den Stellen besucht, wo es die meisten Verstöße gegen die Waffenruhe gegeben hat. Das russische Fernsehen hat die Bilder auch gezeigt und auch Selenskys Erklärungen an die Soldaten ausführlich zitiert:

„Diejenigen, die in der Ukraine an der Macht sind, sollten im Donbass sein, das ist sehr wichtig. Erstens für die Soldaten, damit sie verstehen, dass sich die Regierung nicht in Büros versteckt, sondern da ist, wo es wirklich schwierig ist, wo, offen gesagt, wirkliche Helden über das Schicksal der Ukraine entscheiden und ihre Grenzen schützen. Niemand kann in hohen Ämtern arbeiten, wenn es niemanden gibt, der die Grenzen schützt“

Dass es dabei um reine Propaganda ging, war daran zu erkennen, dass Selensky wohl eher nicht an vorderster Front war, denn während er selbst martialisch in Kampfanzug mit kugelsicherer Weste und Helm unterwegs war, trugen seine Begleiter keine Helme. Das war also wohl eher eine Show für die Kameras.

Am gleichen Tag bekamen die ukrainischen Soldaten auch Besuch von Militärs der Nato. Dabei war sich Brittany Stewart, US-Militärattaché in Kiew, nicht zu schade, eine Uniform mit ukrainischen Abzeichen zu tragen, die die Sympathie für der ukrainischen Armee für die Nazis sehr deutlich widerspiegelt.

9. April

Die Propaganda-Show von Selensky ging auch an dem Tag weiter. Das Präsidialamt meldete, der Präsident habe in einem Militärstützpunkt zusammen mit den Soldaten übernachtet. Der ehemalige Schauspieler und Komiker, der in seinem Wahlkampf um das Präsidentenamt noch den Frieden als wichtigstes Thema hatte, zeigt sich heute lieber im Kreis der Soldaten.

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