Betrugsverdacht: Warum die Todeszahlen des Robert Koch-Instituts nicht plausibel sind

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16-04-21 08:44:00,

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet, dass im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Menschen über 80 Jahre Opfer von COVID-19 geworden sind. Eine vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Grafik erzeugt in diesem Zusammenhang den Eindruck, dass in Deutschland 2020 eine deutliche Übersterblichkeit zu verzeichnen war und die vom RKI gemeldeten COVID-19-Sterbefälle einen nachvollziehbaren Anteil daran haben. Beides ist jedoch falsch, sowohl der Eindruck einer Übersterblichkeit als auch die Plausibilität des Anteils der COVID-19-Sterbefälle. Eine statistische Spurensuche.

KARSTEN MONTAG, 16. April 2021, 0 Kommentare

Die über 80-jährigen sind derzeit diejenige Altersgruppe in Deutschland, die am schnellsten wächst. Sie sind auch die Gruppe mit dem höchsten Sterberisiko. Jeder zehnte Mensch über 80 verstirbt im Laufe eines Jahres. Ins Verhältnis gesetzt zu ihrer wachsenden Anzahl sind 2020 knapp 6.000 Menschen dieses Alters weniger verstorben als im Durchschnitt der fünf vorangegangenen Jahre. Woher also die angenommene Übersterblichkeit? Es besteht der Verdacht, dass eine erhebliche Zahl der vermeintlichen COVID-19-Opfer nicht ursächlich an, sondern bloß begleitend mit der Krankheit verstorben ist und dass der PCR-Test in nicht geringem Maße falsch positive Ergebnisse liefert.

Abbildung 1: Wöchentliche Sterbefallzahlen laut Grafik des Statistischen Bundesamtes

Betrachtet man die absolute Anzahl der Sterbefälle in der Altersgruppe der über 80-jährigen der Jahre 2018 bis 2020, dann entsteht der Eindruck, ein besonderes Ereignis sei 2020 dafür verantwortlich gewesen, dass im Vergleich zu den beiden Vorjahren circa 50.000 Menschen in dieser Gruppe mehr verstorben sind.

Abbildung 2: Eigene Darstellung, Datenquellen: Statistisches Bundesamt, Statistisches Amt der Europäischen Union

Jedoch ist bei dieser Betrachtung nicht einbezogen, dass aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland die Anzahl der Menschen in der Altersgruppe über 80 Jahre pro Jahr um mehrere Hunderttausend zunimmt.

Abbildung 3: Eigene Darstellung, Datenquellen: Statistisches Bundesamt, Statistisches Amt der Europäischen Union

Um die Übersterblichkeit der einzelnen Jahre sinnvoll vergleichen zu können, muss man daher die Anzahl der Sterbefälle in einer Altersgruppe durch die Bevölkerungsgröße in der Altersgruppe dividieren. Dann erhält man den Anteil der Sterbefälle beziehungsweise das Sterberisiko in der Altersgruppe.

Abbildung 4: Eigene Darstellung, Datenquellen: Statistisches Bundesamt, Statistisches Amt der Europäischen Union

Erst jetzt wird deutlich, dass das Sterberisiko der über 80-jährigen im Jahr 2020 zwar im Vergleich zu 2019 angestiegen,

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