Putschversuch in Minsk, Anschuldigungen aus Tschechien und ein ukrainischer Spion | Anti-Spiegel

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18-04-21 08:13:00,

Dieser Samstag hat ein Dauerfeuer anti-russischer Meldungen gebracht, über die ich hier berichten werde.

Zunächst wollte ich über diese drei Ereignisse drei getrennte Artikel veröffentlichen. Da es sich jedoch um kurze Meldungen handelt, habe ich beschlossen, sie in einem Artikel zusammenzufassen.

Der anti-russische Samstag Teil 1: Putschversuch in Weißrussland vereitelt

Russische und weißrussische Medien haben am Samstagabend im Stundentakt über einen Putschversuch in Weißrussland berichtet. Ich will hier die bisher bekannten Meldungen zusammenfassen.

Der weißrussische Geheimdienst hat mitgeteilt, dass der Plan war, am 9. Mai, dem Tag der Siegesfeier über Nazi-Deutschland, bei der Parade in Minsk einen Mordanschlag auf Präsident Lukaschenko aufzuführen. Parallel sollte ein bewaffneter Aufstand zur Machtübernahme beginnen. Der Plan war weit fortgeschritten.

An dem Putschversuch waren Weißrussen und Ausländer beteiligt. Der weißrussische Geheimdienst hat davon schon vor einiger Zeit erfahren und andere befreundete Geheimdienste informiert. Der russische Geheimdienst hat Organisatoren des Putsches am Samstag in Moskau festgenommen, als sie bei einem Treffen ihre Pläne besprochen haben.

Dabei haben sie sich mit einem „hochgestellten General“ der weißrussischen Streitkräfte getroffen, von dem sie annahmen, dass er auf ihrer Seite wäre. Der wichtigste Organisator des Putschversuches war demnach der Anwalt Juri Senkowitsch, ein gebürtiger Weißrusse, der seit 2007 in den USA lebt und auch die US-Staatsbürgerschaft hat. Er hoffte darauf, dass sich das US-Außenministerium im Falle eines Scheitern des Planes für ihn einsetzen werde.

Der Plan sah vor, zeitgleich Lukaschenko und seine Familie sowie auch „alle hochgestellten Führungsmitglieder“ des Landes zu ermorden, die Stromversorgung im Land auszuschalten, um eine schnelle Reaktion der Sicherheitskräfte zu verhindern, einen bewaffneten Aufstand zu organisieren und natürlich – nach dem üblichen Muster der Farbrevolutionen — Menschen auf die Straßen zu bringen.

An dem Plan waren verschiedene Oppositionelle beteiligt, die sich außerhalb Weißrusslands aufhalten. Der Plan sah weiter vor, Regierung und Parlament zu entmachten und einen „Rat der Nationalen Versöhnung“ zu gründen, der die Regierungsgeschäfte übernehmen sollte.

Finanziert wurde der Plan aus dem Ausland, wobei bereits Gelder für die Bestechung von Schlüsselfiguren geflossen sind. Lukaschenko sagte vor der Presse, dass die Festgenommenen enge Kontakte zu Offizieren von CIA oder FBI gehabt haben, weitere Details nannte er dazu nicht.

Der anti-russische Samstag Teil 2: Tschechien weist 18 russische Diplomaten aus

Tschechien hat am Samstag gleich 18 russische Diplomaten ausgewiesen.

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