Heinrich Staudinger – Die Legende des Schuhs! Macher, Kritiker, Visionär! | KenFM.de

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24-04-21 05:40:00,

Alleins sagt:

Wenn unsere Politiker Gesetze verabschieden, die Profitmaximierung fördern statt Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine zufriedene Gesellschaft ermöglichen, dann gelingt es nur vereinzelt Betrieben so zu produzieren, wie es Herr Staudinger anscheinend tut.
Das System ist so ungerecht und verhindert für die meisten Menschen eine zufriedene Lebensgestaltung. Der Mensch ist Humankapital und dient den Konzernen. Am besten ist es für sie, die Menschen 8 Stunden und mehr arbeiten zu lassen. Wenn es zu wenig Arbeitsplätze gibt, ist der Rest der Menschen eben überflüssig. Hauptsache produziert. Es gibt zahlreiche Geschäfte, die unnütze Dinge ( ‘jeder Artikel nur 1 €’) verkaufen. Verdienen tun daran die Firmeninhaber, nicht die Menschen, die für den Mindestlohn darin arbeiten. Macht der Laden dicht, sind die Arbeitslosen überflüssig. Es wäre soviel besser, Menschen könnten 4, 5 oder 6 Stunden arbeiten und von ihrem Lohn leben. Dafür wäre es m.E. notwendig, Höchstlöhne einzuführen. So würden erzielte Gewinne nicht über die Maßen nach oben abfließen.
Bill Gates, der Philanthrop, hat in den ersten Jahren von Microsoft bestehende Gesetze für sich genutzt, um marktführend zu werden. Durch Verträge mit Computerherstellern hat er erreicht, dass in fast allen Geräten Software von Microsoft vorinstalliert war. Die Ausgestaltung von Gesetzen beeinflusst bzw. legt das Funktionieren der Wirtschaft fest.
Eine Sache hat mich in dem Gespräch ein bißchen gestört. Und zwar als Kai Stuht mehrmals eine Schuldfrage angesprochen hat. Für die vielen Menschen, die von Hartz IV leben, stellt sich die Frage von Konsumverzicht gar nicht. Menschen, die im Hamsterrad laufen gönnen sich manchmal auch eine (unsinnige) Belohnung. Hier z.B. von Schuld zu sprechen halte ich für unverhältnismäßig. Auch von Menschen, die nicht viel mehr als einen existenzsichernden Job haben (z.B. Polizisten) zu fordern, die Ausübung ihrer Arbeit zu verweigern weil sie dann Helden seien, finde ich schwierig, weil erstmal keine Alternative vorhanden ist. (Aber Revolutionen werden nur von Massen getragen und kosten viel Blut, Schweiß und Tränen.)
Zu Vegetariern und Veganern: Ich arbeite sehr gerne im Garten und erkenne an, dass auch Pflanzen empfindende Lebewesen sind. Die Wissenschaft konnte kein Gehirn lokalisieren und damit hat man den Pflanzen bisher auch Bewußtsein u.v.m. abgesprochen. Wir können uns nur organisch ernähren, d.h. wir müssen Pflanzen oder Tiere töten um zu essen. Ich mache keinen Unterschied im Wert eines Lebens. Eine Kartoffel oder Möhre auszugraben,

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