“Im Geheimdienstbericht gibt es keine Beweise für russische Beteiligung an den Explosionen” | Anti-Spiegel

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25-04-21 01:00:00,

Was sogenannte Russlandversteher schon vermutet haben, scheint sich zu bewahrheiten: Der tschechische Geheimdienstbericht enthält keine Beweise für eine Beteiligung Russlands an den Explosionen im Jahr 2014, die aktuell Grund für die radikale Verschlechterung der Beziehungen zu Russland sind.

Der tschechische Präsident Zeman hat im tschechischen Fernsehen erklärt, dass der Geheimdienstbericht keine Beweise für die von den Medien und der tschechischen Regierung gemeldete Beteiligung der zwei russischen Agenten an den Explosionen im Jahr 2014 enthält. Die tschechischen Anschuldigungen haben zu einer massiven Krise in der Beziehungen zu Russland und zur massenhaften gegenseitigen Ausweisung von Diplomaten geführt.

In einem Artikel habe ich aufgezeigt, dass Spiegel-Berichte über angeblich eigene Recherchen des ehemaligen Nachrichtenmagazins keine eigenen Recherchen des Spiegel sein können, sondern von Geheimdiensten durchgestochene Propaganda sind. Der Spiegel müsste nach den Aussagen Zemans, der als tschechischer Präsident die Geheimdienstberichte gelesen hat, einige Fragen beantworten, was er natürlich nicht tun wird. Zeman sagte nämlich, dass der „Vorfall in Vrbetica am Ende ein „Spielchen der Geheimdienste sein könnte.“ Genau zu dem Schluss bin ich in meinem Artikel über die Spiegel-Berichte auch gekommen, wie Sie hier nachlesen können.

Die Meldung über die Äußerungen Zemans habe ich natürlich nicht in deutschen Medien gefunden, obwohl in Tschechien breit darüber berichtet wird (Beispiele finden Sie hier und hier). Ich habe die Meldung in der russischen Nachrichtenagentur TASS gefunden und die TASS-Meldung übersetzt. Dabei habe ich auch die im Artikel die angegebene Quelle verlinkt, sodass sich jeder davon überzeugen kann, dass die TASS sich das nicht ausgedacht hat, denn das Interview mit Zeman wird dort gezeigt.

Beginn der Übersetzung:

Zeman erklärte, dass die Spionageabwehr keine Beweise für die Anwesenheit von „russischen Agenten“ in Vrbetica hat

Nach Ansicht des tschechischen Präsidenten könnte ein unvorsichtiger Umgang mit der Munition die Explosionen verursacht haben, aber er rief dazu auf, die Ergebnisse der Untersuchung abzuwarten.

PRAG, 25. April. /TASS/. Es gab keine Beweise für die Anwesenheit von „russischen Agenten“ im Munitionsdepot in Vrbetica in den Berichten des tschechischen Sicherheits- und Informationsdienstes (Spionageabwehr). Dies sagte der tschechische Präsident Miloš Zeman am Sonntag in einer dringenden Fernsehansprache über den Vorfall im Dorf Vrbetice im Jahr 2014 auf den Kanälen Prima und CNN Prima NEWS.

„Ich kann bestätigen,

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