Forum Schule – wie weiter? Erste Zwischenbilanz

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26-04-21 03:35:00,

Vor zwei Wochen forderten wir Sie auf, sich an unserem Forum „Schule – wie weiter?“ zu beteiligen. Es kamen sehr viele Zuschriften, deren Umfang, Intensität und Themenvielfalt die Initiatoren und die Redaktion beeindruckt haben. Während die Forumsseiten für die Aufbereitung Ihrer Zuschriften und für weitere Fragerunden überarbeitet werden, hier eine erste Zwischenbilanz zu den wichtigsten Themen und Fragestellungen, die Sie uns genannt haben. Von Sandra Reuse und Ralf Lankau.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Unser Forum „Schule – wie weiter?“ ist nun seit zwei Wochen offen. Lehrerinnen und Lehrer, Mütter und Väter, Schülerinnen und Schüler, aber auch Erzieher und all diejenigen, die mit Kindern arbeiten, waren (und sind weiterhin) aufgerufen zu berichten, wie sie die Corona-Maßnahmen an den Schulen und für die jüngere Generation erleben.

Das haben Sie uns geschrieben und um diese Themen geht es

Allen, die uns bis jetzt geschrieben haben, danken wir ganz herzlich und wir möchten uns an dieser Stelle entschuldigen, dass es mit diesem ersten Feedback etwas gedauert hat. Der Umfang, die Themenvielfalt und die Intensität der Zuschriften traf uns unvorbereitet. Ein Großteil der Zuschriften ist so, dass man sie am liebsten sofort beantworten oder kommentieren würde – um zu trösten, Verständnis zu äußern, Mut zuzusprechen – oder einfach nur zu sagen: Ja, das finde ich auch. Und um Empathie zu zeigen gegenüber Menschen, die das seit einem Jahr in ihrer „neuen Normalität“ schmerzlich vermissen, für sich und ihre Kinder, bei ihren Kolleginnen und Kollegen, ihren Vorgesetzten oder seitens der zuständigen Verwaltung.

Humaner Umgang mit den Kindern

Was mehr oder weniger alle, die uns geschrieben haben, umtreibt, ist die Art und Weise, wie mit den Kindern umgegangen wird, die fehlende Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, die oft mangelnde Umsicht und Sorgfalt bei der Ausrichtung und Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Dass Kinder andere Kinder brauchen, um motiviert zur Schule zu gehen, dass sie mit ihren Altersgenossen aber auch lachen, spielen und herumlaufen dürfen müssen, damit sie sich wohlfühlen, das scheint aus Sicht der Eltern sonnenklar. Auch dass die Schule als sozialer Ort einen wichtigen Beitrag zum Lernerfolg leistet, der eben wegfällt, wenn die Kinder oder Jugendlichen im Homeschooling sind, ist vielen Eltern spätestens seit dem ersten Lockdown hoch bewusst.

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