Der IWF verknüpft wirtschaftliche Erholung mit Impfquote | Corona Transition

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27-04-21 09:20:00,

Veröffentlicht am 24. April 2021 von KD.

In seiner neuen Weltwirtschaftsprognose von Anfang April 2021, World Economic Outlook – Managing Divergent Recoveries, scheint der Internationale Währungsfonds (IWF) nun ebenfalls zum Werbeträger der Impfstoffhersteller geworden zu sein. Ganze 98-mal kommt das Wort «vaccine» in der 170-seitigen Publikation vor. Äusserst bedenklich ist, dass der IWF darin die wirtschaftliche Erholung der Länder mit der Impfquote verknüpft:

«Diese Prognosen sind mit einem hohen Mass an Unsicherheit behaftet und bergen viele mögliche Risiken nach unten und oben. Vieles hängt noch vom Wettlauf zwischen dem Virus und den Impfstoffen ab. Grössere Fortschritte bei den Impfungen können die Prognose nach oben treiben, während neue Virusvarianten, die sich den Impfstoffen entziehen, zu einer deutlichen Herabstufung führen können.»


Quelle: IMF, World Economic Outlook, April 2021

Die Impfstoffindustrie hätte jedoch Probleme, jammert der IWF. Sie würden versuchen, die dreifache Menge an Impfstoffen zu produzieren, die in einem normalen Jahr hergestellt wird, doch sie seien dadurch mit grossen Herausforderungen konfrontiert, zum Beispiel mit Rohstoff-Engpässen.

Der Zugang zu Impfstoffen sei zutiefst ungerecht, moniert der IWF ausserdem, denn in Ländern mit hohem Einkommen, in denen 16% der Weltbevölkerung leben, seien 50% der Dosen im Voraus gekauft worden. Um die wirtschaftlichen Ziele – insbesondere für die ärmeren Länder – zu erreichen, fordert der IWF eine starke internationale Zusammenarbeit, was im Bereich der Gesundheitsversorgung bedeute:

«Eine ausreichende weltweite Impfstoffproduktion und eine flächendeckende Verteilung zu erschwinglichen Preisen sicherzustellen – auch durch eine ausreichende Finanzierung der COVAX-Einrichtung –, damit alle Länder die Pandemie schnell und entschlossen zurückschlagen können.»

Zur Erinnerung: COVAX ist eine im April 2020 von der WHO, der EU-Kommission und Frankreich gegründete Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, auch die Bevölkerung ärmerer Länder mit Covid-19-Impfstoffen zu versorgen. COVAX wird unter anderem von GAVI geführt, einer globalen, von der Bill and Melinda Gates Foundation finanzierten öffentlich-privaten Partnerschaft, mit der die Schweiz im Jahre 2009 ein Abkommen vereinbart hat, das ihr in der Schweiz fast vollkommene rechtliche Immunität gewährt.


Quelle: IMF, World Economic Outlook, April 2021

Und wenn nicht genügend geimpft wird, drohen laut dem IWF weitere Lockdowns bis 2022:

«Die Verteilung der Impfstoffe wird nach Regionen gestaffelt sein,

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