Le Cercle: Die Geheimorganisation hinter der CDU/CSU und der Europäischen Union – Recentr

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28-04-21 09:15:00,

Die CDU/CSU nahm im Kalten Krieg eine enorm strenge antikommunistische Haltung ein und betrachtete es als Hauptaufgabe, die Europäische Union als christlich-konservativen Block auszugestalten, als Bollwerk gegen die UdSSR. Nach der Wende fiel die linke Bedrohung durch Moskau offiziell weg und die CDU/CSU rückten politisch in die „Mitte“, um die entsprechende Wählerklientel aufzufangen. Was blieb, ist die unumstößliche Förderung des EU-Empires, ein neues Rom. Für die Massen gibt es Sozialismus, aber oben drüber geht alles sehr klassisch-elitär und adelig zu.

Die Geheimorganisation „Le Cercle“ wurde 1952-53 vom damaligen französischen Premierminister Antoine Pinay und dem französischen Geheimdienstagenten Jean Violet unter dem Namen Cercle Pinay gegründet. Pinay hatte zunächst das Vichy-Regime ermöglicht und wurde 1941 zum Conseil National des Vichy-Regimes ernannt. Dann machte er sich davon und half dem Widerstand.
Konrad Adenauer und Franz Josef Strauss waren Mitbegründer von Le Cercle und sollten deutsche Interessen den Vorab-EU-Strukturen unterwerfen.

Die anderen Mitglieder des ursprünglichen Cercle stammten aus den Regierungen von Belgien, Italien, Luxemburg und den Niederlanden, darunter eine Reihe von Mitgliedern des katholischen Opus Dei und der Ritter von Malta. In späteren Jahren übernahmen die Briten den Vorsitz von Le Cercle. Zu den führenden Mitgliedern gehörten der Ex-MI6-Offizier Anthony Cavendish, der britische Tory-Abgeordnete Julian Amery und Brian Crozier.

Cavendish diente im Secret Intelligence Middle East (SIME), wo er eine lebenslange Freundschaft mit Maurice Oldfield, einem zukünftigen Chef des Secret Intelligence Service, schloss.

Le Cercle wurde in den frühen 1980er Jahren vom SPIEGEL wegen der Kontroverse um Franz Josef Strauss erwähnt. In den späten 1990er Jahren erhielt der Cercle einige Aufmerksamkeit, nachdem ein Skandal ausgebrochen war, an dem Jonathan Aitken zum damaligen Vorsitzenden von Le Cercle beteiligt war. Aitken saß im britischen Kronrat.

Der Cercle-Anführer Crozier beriet den britischen Geheimdienst, die Informationsforschungsabteilung (IRD) des britischen Außenministeriums und die CIA. Aus den Papieren eines ehemaligen bayerischen Staatssicherheitschefs, Hans Langemann, ging 1982 hervor, dass Crozier ein Begleiter von Le Cercle war und eine geheime internationale Gruppe leitete, die versuchte, die westdeutschen Bundestagswahlen von 1980 mithilfe des Geheimdienstes zu beeinflussen. Franz Josef Strauß sollte zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gemacht werden.

David Teachers Buch „Rogue Agents“ ist nach wie vor das ausführlichste Werk über den Cercle.

Nach dem Aufstieg der studentischen (linken) Gegenkultur in den 1960er Jahren nutzte Le Cercle sein Netzwerk aus Propaganda- und Geheimdienstveteranen,

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