„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ | KenFM.de

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29-04-21 11:00:00,

(Gotteslob GL 218)

Ein Kommentar von Uwe Kranz.

Ja, es weihnachtet schon wieder. Die Adventspäckchen dürfen wir jetzt schon auspacken. Erst das rote Säckchen mit Olaf Scholz, dann das große, grüne mit Annalena Baerbock und zu guter(?) letzt das schwarze Kompromisssäckchen mit Armin Laschet.

Frau Baerbock wird „vor allem für ihre präzise Sprache, die fachliche Versiertheit und ihr Verhandlungsgeschick gelobt“, berichtet die applaudierende Presse. Sie soll die Grünen auf Bundesebene endlich wieder in die Regierungsverantwortung hieven, möglichst in der lead-position, wie man im Neusprech gerne sagt. Auf gut Deutsch: Sie will Bundeskanzlerin werden, mit wem und wie auch immer sie dafür paktieren oder koalieren muss (natürlich außer mit dem politischen Schmuddelkind AfD; Franz-Josef Degenhardt lässt schön grüßen). Dann müssten wir nämlich das Wahlergebnis negieren (sprich: missachten) und die Wahl so oft wiederholen, bis das Ergebnis stimmt! Hatten wir schon! In Thüringen! Nach Kanzlerinnendekret aus dem fernen Südafrika!

„Einmal drin, alles hin“?

Mit Frau Baerbock als Bundeskanzlerin können wir uns nicht nur auf eine „Vitaminspritze für dieses Land“, auf einen „Öko-Sozialismus“ (AfD), sondern auch auf mehr Migration und ein Deutschland einstellen, das „noch bunter“ werden soll. Sie wollte ja schon vor einem Jahr größere „Flüchtlingskontingente so schnell es geht“ aufnehmen, die Asylverfahren hier beschleunigt durchführen und daher die „eigenen Kapazitäten an Flüchtlingsunterkünften wieder aktivieren“ (1).

Und die Grünen gingen ja auch mit gutem Beispiel voran, indem sie im Dezember 2020 auf ihrem Parteitag ein „Vielfaltsstatut“ beschlossen. Danach müssen bislang unterrepräsentierte Gruppen in der Partei gemäß ihrem Anteil in der Gesellschaft vertreten sein, d.h. mindestens 25% für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte – auf allen Ebenen. Mit dem Halb-Dänen Robert Habeck ist die Doppelspitze der Partei ja schon gut aufgestellt.

Das Staatsziel „Einwanderungsgesellschaft“ wurde im Wahlprogramm „Deutschland. Alles ist drin“ postuliert. Danach sei die Einreise Asylsuchender ohne Obergrenze zu erleichtern, das Wahlrecht für Ausländer solle ausgeweitet werden, der Familiennachzug sei früher zu ermöglichen und auszuweiten, Maßnahmen zur Gleichstellung und Einbürgerung seien zu verstärken, die Vorrangüberprüfung solle zum Nachteil der deutschen Bevölkerung entfallen, der „Spurwechsel“ (Wechsel des aufenthaltsrechtlichen Status) soll erleichtert werden, Abschiebungen sind zu reduzieren, die deutsche Staatsangehörigkeit solle leichter erworben werden und selbst das Grundgesetz müsse dafür (zum 61.

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