Merkel und die „Impfdrohung“ an die Kinder

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29-04-21 01:13:00,

Aktuelle Äußerungen der Bundeskanzlerin zur Impfung von Kindern könnten viele Eltern verstören. Zudem könnte dadurch indirekt eine Verlängerung des aktuellen, rechtlich fragwürdigen Zustands angestrebt und verteidigt werden. Von Tobias Riegel.

Kinder sind von schweren Corona-Verläufen praktisch nicht betroffen. Trotzdem gehören sie zu den Hauptleidtragenden einer auf fragwürdigen Daten beruhenden sowie inhaltlich, juristisch und moralisch zweifelhaften Politik der „Corona-Maßnahmen“.

Und auch obwohl Kinder wohl nicht als „Treiber der Pandemie“ bezeichnet werden können (Hintergründe hier oder hier), werden sie in weiten Teilen der öffentlichen Darstellung weiterhin zu großen potenziellen Gefahren für die Gesellschaft erklärt.

Für auf schwacher wissenschaftlicher Grundlage beruhende Annahmen zahlen die Kinder einen viel zu hohen Preis. Wie auf zahlreichen anderen Feldern der Corona-Politik wird die Verhältnismäßigkeit zwischen eindeutigem Schaden und zweifelhaftem Nutzen durch die Behandlung der Kinder seit über einem Jahr grob missachtet.

„Betrieb“ ohne die Impfung der Kinder „schwierig“

Dass dieser Zustand von den für diese Behandlung Verantwortlichen bald zu einem Ende geführt werden könnte, diese Hoffnung wurde nun von Kanzlerin Angela Merkel beschädigt. Ihre jüngsten Äußerungen zur Impfung der Kinder haben das Zeug, Eltern und Nachwuchs einmal mehr verstört zurückzulassen.

So sagte Merkel beim jüngsten „Impfgipfel“ laut Medienberichten, es werde “noch sehr, sehr lange dauern”, bis es einen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren geben werde. Und weiter:

„Und mit sehr lange, meine ich, nicht vor Frühjahr 2022. Wir werden also im Herbst eine schwierige Situation an den Grundschulen haben. Dort müssen wir uns auf den Betrieb mit ungeimpften Kindern einstellen.“

In diesem Absatz vertritt die Kanzlerin zwei problematische Aspekte: Zum einen stärkt sie das Bild, umgeimpfte Kinder (und nicht die Corona-Politik) seien verantwortlich für die „schwierige Situation“ an den Grundschulen sowie, dass ein „Betrieb“ ohne Schwierigkeiten an die Impfung auch kleiner Kinder gebunden sei. Zum anderen macht sie deutlich, dass die Politik offensichtlich nicht die Absicht hat, den Fakten, Paragrafen und Instinkten widersprechenden Zustand an unseren Schulen und das eiskalte Verhalten gegenüber den Kindern bald zu beenden.

Fortgesetzte Panikmache mit „Inzidenzen“

Indirekt als Hoffnungsschimmer wird dargestellt, dass ab Sommer auch Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren mit Biontech geimpft werden könnten. Aktuell ist der Impfstoff von Biontech/Pfizer ab 16 Jahren zugelassen, andere Impfstoffe erst ab 18 Jahren – mutmaßlich aus guten Gründen.

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