Soldaten der Ex-Sowjetrepubliken liefern sich Feuergefechte an der Grenze | Anti-Spiegel

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29-04-21 04:22:00,

Wahrscheinlich weiß kaum jemand in Deutschland, wo sich Kirgisistan und Tadschikistan befinden. Aber wegen eines kleinen Konflikts schießen nun Soldaten der Länder in Russlands unmittelbarer Nachbarschaft aufeinander.

Es ist wohl nicht zu erwarten, dass der Konflikt eskaliert, beide Seiten scheinen an einem Ende Kämpfe interessiert zu sein. Trotzdem bricht ein weiterer Konflikt in Russlands unmittelbarer Umgebung zwischen zwei Ländern aus, mit denen Russland gute Beziehungen hat. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat die Ereignisse zusammengefasst und ich habe den Artikel der TASS übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Das Wichtigste über den Konflikt an der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan

Zwei Menschen wurden getötet, beide Seiten melden Verletzte

Die Situation an der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan eskalierte am 28. April aufgrund eines Konflikts zwischen Anwohnern um den Zugang zu Wasser. Nach mehreren Zusammenstößen, bei denen auch Schusswaffen zum Einsatz kamen, trafen am Donnerstag die Soldaten beider Länder in der Gegend aufeinander.

Die Parteien vereinbarten einen Waffenstillstand, aber erst ab 17:00 Uhr Moskauer Zeit am 29. April.

TASS bringt ein Update zu den Entwicklungen.

Was passiert ist

Der Konflikt begann in der Nähe der Wasserverteilungsstelle Golovnoy am Oberlauf des Flusses Isfara, den beide Länder als ihr Territorium betrachten.

Es wurde berichtet, dass Bürger Tadschikistans die Straße blockierten, die zwei Bezirke Kirgisistans verbindet, während die kirgisische Seite die Straße zur tadschikischen Enklave Vorukh blockierte.

Nach Angaben des kirgisischen Grenzschutzes kam es am 29. April zu einem Feuergefecht zwischen Soldaten. Die Behörde erklärte, dass die tadschikische Seite „Mörserstellungen“ aufbaut. Nach Angaben des Portals 24.kg wurden von der kirgisischen Seite etwa 850 Einheimische aus dem Konfliktgebiet evakuiert.

Der kirgisische Grenzschutz berichtete, dass die tadschikische Seite das Feuer auf mehrere Außenposten eröffnete, was zu einem Brand am Außenposten Dostuk führte. Als Reaktion darauf nahmen kirgisische Spezialeinheiten des Grenzschutzes einen Außenposten auf tadschikischem Gebiet ein. Nach Angaben des kirgisischen Grenzschutzes schicken beide Seiten zusätzliche Kräfte in das Konfliktgebiet.

Gegenseitige Vorwürfe

Das kirgisische Gesundheitsministerium meldete zwei Todesfälle als Folge der Zusammenstöße. Außerdem wurden 26 Personen verletzt.

Duschanbe berichtet von neun Verletzten, von denen zwei Schussverletzungen erlitten haben.

Kirgisistan hat eine Voruntersuchung des Vorfalls eingeleitet und beschuldigt Tadschikistan, mit Mörsern und Maschinengewehren versucht zu haben, die Wasserquelle zu beschlagnahmen. Der kirgisische Grenzschutz erklärte,

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