Ein weiteres Nawalny-Drama verpufft, trotz hungriger westlicher Medien

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30-04-21 09:00:00,

von Finian Cunningham – http://www.theblogcat.de

Nach drei Wochen angeblichen Hungerstreiks hat der vom Westen angehimmelte russische Blogger Alexej Nawalny das Handtuch geworfen. Ausschlaggebend dafür war, dass sich die russischen Behörden weigerten, vor einem westlich inszenierten Drama zu kuschen.

Ein weiterer Faktor ist, dass Nawalny ein Hochstapler und Handlanger westlicher Geheimdienste ist. Einen echten Hungerstreik durchzuführen, ist vielleicht eine der traumatischsten, psychisch quälendsten Leistungen der Selbstaufopferung. Mitzuerleben, wie man sich selbst zum Tode verurteilt, muss die tiefsten Überzeugungen der Rechtschaffenheit beschwören.

Ich erinnere mich, wie ich vor 40 Jahren den Hungerstreik der irischen Republikaner miterlebte, der zum Tod von 10 Gefangenen in einem britischen Staatsgefängnis führte. Der erste dieser Männer, der starb, war Bobby Sands, der im Alter von 27 Jahren am 5. Mai nach 66 Tagen Nahrungsverweigerung im Koma verstarb. Es war eine der grausamsten Perioden in dem 30-jährigen Konflikt mit Großbritannien, der Irland verwüstete.

Nur wenige politische Gefangene treten in den Hungerstreik, und noch weniger halten ihn bis zu seinem grausamen Ende durch. Nur diejenigen, die sich einer gerechten Sache verschrieben haben, könnten jemals in Erwägung ziehen, diese schwerste Herausforderung zu überwinden.

Deshalb riecht alles an Nawalnys angeblichem Hungerstreik nach einer Täuschung, die von den kriecherischen westlichen Konzernmedien unterstützt und gefördert wird. Die offensichtliche Kollaboration in diesem Drama deutet auch auf die inszenierte Beziehung des  Handlangers zu einem westlichen Geheimdienst  hin.

Als der 44-jährige verurteilte Veruntreuer am 31. März erklärte, dass er ein Todesfasten angehen würde, hielten die westlichen Medien mit sensationellen Schlagzeilen über seinen angeblich nachlassenden Gesundheitszustand Schritt. Von Schmerzen, Wehwehchen und Taubheit war die Rede, von „Folter“, „drohendem Tod“ und so weiter. Und das, obwohl die russischen Gefängnisbehörden Videoaufnahmen veröffentlichten, auf denen zu sehen ist, wie Nawalny in seinem Gemeinschaftsschlafsaal herumstolziert und sich mit einem Wärter über irgendwelche belanglosen Angelegenheiten streitet.

Die staatliche britische BBC berichtete, dass die Gefängnisbehörden heimtückische Tricks anwendeten, wie z.B. das Aufstellen von schmackhaften Mahlzeiten neben Nawalnys Bett. Über Bobby Sands und seine republikanischen Kameraden, die von britischen Gefängniswärtern unmenschlich misshandelt wurden, berichtete die BBC nie so besorgt. Ja, die britischen Medien porträtierten die Behandlung „irischer Terroristen“ durch die damalige Margaret Thatcher-Regierung als gerechtfertigt.

Statt des grimmigen Schicksals, das Nawalny angeblich bevorsteht, berichteten die westlichen Medien über seine Aussagen in den sozialen Medien mit einem Hauch von Heiterkeit.

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