Eine traurige Farce

eine-traurige-farce

30-04-21 03:30:00,

Im MOMA, dem Morgenmagazin der ARD, war am 1. Februar 2021 Eckart von Hirschhausen zu Gast, um seine am selben Abend auf dem Programm stehende Sendung Hirschhausen als Impfproband zu bewerben.

Und so saß von Hirschhausen also, den Mindestabstand zum Moderatorenpaar wahrend, auf einer Art Barhocker, königsblaue Socken zu schwarz-weißen Sneakers, rosige Gesichtsfarbe, ansteckendes Lachen — alles sollte zeigen: Ich bin cool, Leute, und ich hatte eine richtig gute Zeit auf der Impfstation.

Laut Wikipedia hat Hirschhausen nach seinem Studium in Berlin, Heidelberg und London von 1993 bis 1994 als Arzt im Praktikum in der Kinderneurologie der Freien Universität Berlin gearbeitet. Nach diesem anstrengenden Jahr verfasste er seine Dissertation mit dem Thema „Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein“. Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag im Fachbereich Medizin an der Universität Gießen inne. Und nur ein Jahr später der nächste Erfolg: Hirschhausen wurde Krawattenmann des Jahres. Bereits während seines Studiums ist er als Zauberkünstler und Varietémodertor aufgetreten, danach präsentierte er auf Bühnen ein „Medizinisches Kabarett“. Und mit dieser Expertise — Stefan Hockertz und Clemens Arvay dabei locker rechts überholend — glänzte er auch im MOMA zum Thema Impfen.

PHARMA BROTHERS presents:

Eckart von Hirschhausen ist
ECKI, DER IMPFEXPERTE

Von den Machern der Schweinegrippe!

In weiteren Rollen: Susan Link als Moderatorin und Sven Lorig als Moderator.

Hirschhausen: Erstens: Ich bin heilfroh, dass es so schnell entwickelt wurde, das ging nicht auf Kosten der Sicherheit, das zeigen wir auch heute Abend in der „Hirschhausen-als-Proband“-Doku. Weil eben viele Dinge, die sonst hintereinander passiert sind, sind effektiver kombiniert worden — das ist also nichts Schlechtes. Das Zweite ist, was ist mit Langzeitschäden? Das ist auch ein Missverständnis, dass Langzeitschäden irgendwann aus dem Nichts auftauchen. Langzeitschäden sind die Dinge, die auftauchen und dann nicht mehr weggehen, wo Menschen dauerhaft irgendein Problem mit haben. Das sind extrem wenige, auch in der historischen Entwicklung und zum Beispiel auch bei der Schweinegrippe, was so die letzte große Impfdiskussion war, war die Schwierigkeit bei den extrem seltenen Dingen, die mit der Impfung überhaupt zu verknüpfen. Ich hab zum Beispiel Schmerzen im Arm. Hätte ich jetzt … (lacht).

Moderatorin: Du weißt ja gar nicht, ob du den Impfstoff bekommen hast.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: