Der Intelligenztest

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01-05-21 12:46:00,

Seit einigen Jahren geistert eine Nachricht durch die Medien, die die Bewohner der industrialisierten Welt ins Grübeln bringt: Unsere Intelligenz stagniert, ja, sie sinkt sogar! Nachdem uns unser IQ seit Beginn der Messungen den Gefallen tat, kontinuierlich zu steigen, nimmt er, oh Schreck, seit den 1990er-Jahren wieder ab. Was ist los mit den Faktoren, die man dafür verantwortlich machte, dass wir immer schlauer wurden: unsere Bildung, unsere Ernährung, unsere Gesundheitsversorgung und die Informationsverbreitung durch Massenmedien?

Rätselnd stehen wir vor dem Knick der bis vor 30 Jahren stetig ansteigenden Fortschrittskurve. Etwas scheint nicht zu stimmen mit unserer Bildung, unserer Ernährung, unserer Gesundheitsversorgung und den Massenmedien. Doch bevor es ans Eingemachte geht und dorthin geschaut wird, wo es wirklich unbequem wird, beugt sich die Forschung über die von außen kommenden Ursachen.

Endokrine Disruptoren oder Umwelthormone heißen die Verantwortlichen für unsere zurückgehende Intelligenz: synthetisch hergestellte Stoffe in Pestiziden, Lösungsmitteln, Babyprodukten, Plastikspielzeug, Kunststoffflaschen, Kosmetik, Raumsprays, … Auch Isolation, einseitige Tätigkeiten, Bewegungsmangel, Kontaktsperren, Mangel an frischer Luft und natürlichem Sonnenlicht, industrielle Ernährung, Strahlenbelastung, die Zeit, die wir vor Bildschirmen verbringen — also all das, was uns durch die Corona-Maßnahmen verstärkt aufgezwungen wird — wirken sich störend auf unsere Intelligenz aus.

In jeder Hinsicht werden wir unbeweglich. Die vorangaloppierende Spezialisierung macht uns zunehmend zu Fachidioten.

Dank Google und Co müssen wir nichts mehr auswendig lernen und bald auch nicht mehr nachdenken. Das Fehlen der Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden an Küchen- und Kneipentischen führt dazu, dass unsere neuronalen Verbindungen nicht mehr ausreichend stimuliert werden. Nicht nur die Artenvielfalt, auch die Meinungsvielfalt hat dramatisch abgenommen.

Immer weniger Austausch gibt es zwischen Menschen, die verschiedene Standpunkte vertreten. Anstatt uns darin zu trainieren, Überlegungen ins Feld zu führen, die wir uns selbst erarbeitet haben, plappern wir nach. Da unsere Welt so komplex und unübersichtlich geworden ist, dass wir sie kaum noch begreifen, beschränken wir uns darauf, das zu wiederholen, was wir in unseren Lieblingsmedien aufschnappen. Verschanzt hinter Bildschirmen und verschlossenen Türen verteidigen wir mit Klauen und Zähnen, was andere behaupten.

Wir selbst haben keine Ahnung. Wer kennt sich schon in Virologie und Epidemiologie aus? Wer weiß schon, wie Krankheiten weitergetragen werden? Nicht einmal Spezialisten sind sich darüber einig, was überhaupt genau ein Virus ist. Manche Wissenschaftler zweifeln sogar an, dass es sich um von außen in den Organismus eindringende Strukturen handelt,

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