Propaganda hoch zwei im Spiegel | Anti-Spiegel

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01-05-21 06:15:00,

Der Spiegel hat gemeldet, dass Anwohner einer Straße in Duisburg Briefträger bedrängen und dabei keine Masken tragen. Aus Angst vor Corona werden dort nun keine Briefe mehr zugestellt. Die entscheidende Information dazu versteckt der Spiegel sehr geschickt.

Spiegel-Leser wissen es schon lange: Querdenker und „Corona-Leugner“ sind böse, ja sogar gewaltbereit, rechts, teilweise antisemitisch und daher einfach eine Gefahr für die Allgemeinheit. Das erfährt man auch wieder in dem Spiegel-Artikel mit der Überschrift „Aufdringliche Anwohner, fehlende Masken – Postzusteller trauen sich nicht mehr in Duisburger Straße„, der wie folgte beginnt:

„Aus Sorge vor Corona-Infektionen stellt die Deutsche Post seit Wochen in einer Sackgasse in einem Duisburger Viertel keine Sendungen mehr in die Hausbriefkästen zu. Die Situation für Zusteller sei durch distanzloses Verhalten vieler Anwohner, die zumeist auch keine Masken trügen, nicht mehr tolerabel gewesen, sagte die Sprecherin der Deutschen Post, Britta Töllner. Zuvor hatte die »WAZ« berichtet.“

Die Post stellt die Zustellung von Briefen ein, weil die Anwohner in einer Straße keine Distanz halten. Wir erfahren mal wieder die gewollten Kernbotschaften: Erstens Corona ist ganz gefährlich, sogar so gefährlich, dass die Post sich weigert Briefe zuzustellen, um das Leben der Briefträger zu schützen. Und zweitens sind die „Corona-Leugner“ und die Querdenker ganz gefährlich, denn sie gefährden gewissenlos die armen Briefträger.

Aber damit nicht genug. Weiter erfährt der Spiegel-Leser:

„Die Sackgasse im Duisburger Stadtteil Rheinhausen wird von Wohnblocks gesäumt. Seit Beginn der Coronapandemie seien die Transporter der Zusteller immer wieder von den Anwohnern umringt worden. Postmitarbeiter hätten nicht mehr aussteigen wollen und sich durch zu wenig Corona-Abstand und fehlende Masken in ihrer Sicherheit gefährdet gefühlt, sagte Töllner weiter. Es habe zwar keine Übergriffe gegeben, vereinzelt sei es aber auch zu verbal aggressiv aufgeladenen Situationen gekommen.“

Sie sind auch noch aggressiv. Die Briefträger werden nicht nur durch fehlende Masken und zu geringe Abstände in Gefahr gebracht, sie werden auch „umringt“ und es kommt zu „aggressiv aufgeladenen Situationen.“ Diese Querdenker und „Corona-Leugner“ sind wirklich gemeingefährlich, denkt sich der durchschnittliche Spiegel-Leser, wenn er diese Zeilen liest.

Dass es gar nicht um Querdenker oder „Corona-Leugner“ geht, merkt nur ein aufmerksamer Leser, der auch den letzten Absatz des Artikels liest. Dort ist zu lesen:

„Bereits im vergangenen Jahr hatte es nach Angaben der Post Versuche gegeben,

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