Präsident Lukaschenko ist unter nur einer Bedingung bereit, Neuwahlen abzuhalten | Anti-Spiegel

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07-05-21 01:59:00,

Der Westen kritisiert die Präsidentschaftswahlen vom letzten Jahr in Weißrussland, spricht von Wahlfälschung und erkennt Lukaschenko nicht als Präsidenten des Landes an. Nun hat Lukaschenko sich zu vorgezogenen Neuwahlen bereit erklärt, es müsse nur eine Bedingung erfüllt werden.

Die Vorwürfe des Westens gegen die Wahlen in Weißrussland klingen in den Medien überzeugend. Verschwiegen wird in den Medien jedoch, dass der Westen es erstens abgelehnt hat, Wahlbeobachter nach Weißrussland zu schicken, weshalb es keine objektiven Erkenntnisse über mögliche Wahlfälschungen gibt und der Westen dazu auch keine Fakten auf den Tisch legen kann. Und zweitens wirft die Opposition Lukaschenko zwar Wahlfälschung vor, sie kommt aber in ihrem eigenen Bericht über die Wahlen selbst zu dem Ergebnis, dass Lukaschenko die Wahl klar gewonnen hat. Auch darüber wird im Westen nicht berichtet. Die Details und Quellen zu all dem finden Sie hier.

Präsident Lukaschenko hat sich nun zu möglichen vorgezogenen Präsidentschaftswahlen in seinem Land geäußert und sich grundsätzlich dazu bereit erklärt. Darüber hat das russische Fernsehen berichtet und ich habe den Artikel des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der weißrussische Präsident erklärte seine Bereitschaft, vorgezogene Wahlen abzuhalten. Jedoch unter einer Bedingung.

Alexander Lukaschenko merkte an, dass wenn es zu vorgezogenen Wahlen in Weißrussland kommt, diese parallel zu neuen Präsidentschaftswahlen in den USA stattfinden werden. Der Staatschef wies darauf hin, dass er selbst nicht gegen neue Wahlen ist. Ihm zufolge wird er das überleben und diesen Schritt tun, obwohl Weißrussland unabhängig und souverän ist.

Lukaschenko erinnerte daran, wie die Wahlen in den USA abgehalten wurden. Die Menschen haben per Briefwahl gewählt und es wurden Stimmzettel mit Unterschriften für Trump in Mülleimer geworfen. Der weißrussische Präsident machte darauf aufmerksam, dass diese Fakten der ganzen Welt gezeigt wurden, aber der Ex-Präsident der USA immer noch kein Wort auf Twitter sagen darf.

Im August letzten Jahres fand die Wahl des Staatsoberhauptes in Weißrussland statt, die Alexander Lukaschenko gewonnen hat. Die Opposition war mit dem Ergebnis nicht einverstanden, was zu Protesten führte.

Ende der Übersetzung

Für viele mag es dreist klingen, dass der weißrussische Präsident den USA vorschreiben will, wann sie Präsidentschaftswahlen durchführen sollen. Aber alle, die eine solche Forderung dreist finden, sollten sich fragen, mit welchem Recht der Westen ständig von allen möglichen Ländern Neuwahlen fordert.

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