Der Westen bezahlt die OPCW-Berichte über angebliche Giftgaseinsätze in Syrien | Anti-Spiegel

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11-05-21 08:18:00,

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) wirft Syrien den Einsatz von chemischen Giftstoffen vor. Die Medien erwähnen jedoch nicht, dass diese Berichte von westlichen Staaten bezahlt werden. Aber wie objektiv können sie dann sein?

Die Vorwürfe des Westens gegen die syrische Regierung sind bekannt: Angeblich soll Syrien Chemiewaffen gegen die islamistischen Milizen im Land eingesetzt haben. Bei den Vorwürfen stützt sich der Westen auf die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Dabei verschweigen die westlichen „Qualitätsmedien“ jedoch entscheidende Informationen.

Der feine Unterschied zwischen JIT und IIT

Im August 2015 hat der UNO-Sicherheitsrat ein gemeinsames Ermittlungsteam aus UNO und OPCW beschlossen, es wurde Joint Investigative Mechanism (JIM) genannt. Es sollte Vorfälle mit chemischen Kampfstoffen in Syrien untersuchen. Das JIM kam jedoch nicht zu den vom Westen gewünschten Ergebnissen. Und so lief sein Mandat im November 2017 aus.

Daraufhin wurde im Juni 2018 mit der Stimmenmehrheit der westlichen Staaten bei der OPCW das Investigation and Identification Team (IIT) gegründet. Das geschah gegen den ausdrücklichen Protest nicht-westlicher Staaten, wie zum Beispiel Russland. Das IIT sollte ebenfalls Giftgasvorfälle in Syrien untersuchen und Schuldige benennen.

Die gewünschten Ergebnisse

Das IIT brachte die vom Westen gewünschten Ergebnisse und machte die syrische Regierung zum Beispiel für den Vorfall in Duma im April 2018 verantwortlich. Allerdings gab es sehr früh Zweifel an den Ergebnissen des IIT, denn vier Whistleblower bei der OPCW haben der OPCW vorgeworfen, in dem Bericht die Unwahrheit zu schreiben. Kritiker der Manipulationen sollten innerhalb der OPCW ruhiggestellt und von den Ermittlungen ausgeschlossen werden, weshalb die Whistleblower sich einer nach dem anderen an die Öffentlichkeit gewandt haben.

Der Westen musste in dem Bericht eine syrische Schuld feststellen lassen, denn die USA hatten den Vorfall in Duma zum Anlass genommen, Syrien im April 2018 massiv mit Marschflugkörpern zu bombardieren. Wenn sich nun herausgestellt hätte, dass es keinen syrischen Giftgasangriff gegeben hätte, wäre der US-Angriff illegal gewesen. Nicht, dass das die USA oder den Westen stören würde, aber es war natürlich gewünscht, Syrien zu beschuldigen und den völkerrechtswidrigen Angriff der USA zumindest moralisch zu legitimieren.

Der Vorfall in Duma und die Chronologie

Der angebliche Giftgasangriff in Duma ereignete sich am 7. April 2018 und nur Tage später haben die USA Syrien bombardiert.

Schon Ende April 2018 fand in Den Haag eine Anhörung statt,

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