Uni-Empfehlung an Politik: Impfbereitschaft lässt sich durch Freiheiten und 50 Euro kaufen

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11-05-21 04:23:00,

Nur die Corona-Impfung führt zur Freiheit, lautet das Mantra der Bundesregierung. Doch noch immer zögern Menschen oder wollen sich nicht impfen lassen. Was tun? Die Humboldt-Universität führte angesichts dessen eine Studie als Handlungsempfehlung für die Politik durch.

Uni-Empfehlung an Politik: Impfbereitschaft lässt sich durch Freiheiten und 50 Euro kaufen

Quelle: http://www.globallookpress.com

Längst dreht sich die Corona-Debatte in Politik und Medien nur noch um eine Frage: Wer wird wann und wie schnell geimpft? Nur so sei es möglich, heißt es, die Bevölkerung vor der Gefahr des neuartigen Coronavirus zu schützen. Doch noch immer möchte sich ein beachtlicher Teil der Bevölkerung nicht mit den experimentellen und nie zuvor am Menschen eingesetzten Vakzinen spritzen lassen.

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Daher wurde die Wissenschaft bemüht, um der Frage nachzugehen, wie sich die sogenannten “Impfskeptiker” doch noch von der guten Sache im Namen der Solidarität überzeugen lassen. Doch zunächst fördert die Studie der Humboldt-Universität und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) mutmaßlich erschreckendes zutage:

“In unserer Stichprobe haben wir festgestellt, dass nur 67 Prozent der Befragten einen Impfstoff akzeptieren würden, wenn er ihnen zur Verfügung stünde.”

Weitere 17 Prozent seien demzufolge in der Impf-Frage unentschieden, und weitere 16 Prozent würden sich vollständig weigern, sich impfen zu lassen. Und das, obwohl die Impfung “der Schlüssel zur Überwindung der COVID-19-Pandemie” sei.

Obendrein gelte es, mindestens “60 bis 70 Prozent der Bevölkerung” zu impfen, um die von der WHO ausgerufene COVID-19-Pandemie zu stoppen. Allerdings ist die ins Feld geführte Impfquote bereits veraltet. Denn nunmehr wurde die entsprechende “Immunisierungsquote” auf 80 Prozent hochgesetzt. Doch bereits für die genannten 60 bis 70 Prozent hege man Befürchtungen, heißt es in einer Pressemitteilung der HU, denn:

“Jüngste Umfragen lassen jedoch befürchten, dass diese Zielmarke in vielen Ländern voraussichtlich nicht erreicht werden wird, da viele Menschen Bedenken haben, sich impfen zu lassen, oder eine Impfung sogar gänzlich ablehnen.”

Nach Ansicht des Forscherteams um die Professorin und Leiterin des Lehrbereichs Politisches Verhalten im Vergleich an der HU Prof. Dr. Heike Klüver stehen jedoch verschiedene Ansätze zur Verfügung, um die noch allzu moderate Impfbereitschaft signifikant zu erhöhen. In der Studie heißt es, man habe die “Wirksamkeit von drei verschiedenen politischen Instrumenten” untersucht. Bei diesen handelt es sich um die “Bereitstellung von Freiheiten”, eine “finanzielle Vergütung”, aber auch die “Impfung bei lokalen Ärzten”.

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Um zu diesen Erkenntnissen zu gelangen,

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