Über den Ursprung des Corona-Virus (1) • Anthroblog

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19-05-21 02:33:00,

Zuletzt aktualisiert am 19. Mai 2021.

Über den Ursprung des Corona-Virus, das für die von der WHO 2020 ausgerufene Pandemie verantwortlich sein soll, gibt es zwei unterschiedliche Theorien. Beide sind bisher nicht bewiesen. Die erste Theorie besagt, es sei auf natürlichem Weg von Fledermäusen über Zwischenwirte auf den Menschen übergesprungen und die zweite, es sei zufällig aus einem Labor in Wuhan entwichen. Eine Variante dieser Theorie, nach der das Virus vom chinesischen Militär als Biowaffe entwickelt und mit Absicht freigesetzt worden sei, wird ebenfalls vertreten, stellt aber bisher eher eine Randerscheinung dar.[1] Die Frage, ob die Existenz des Virus gemäß den »Kochschen Postulaten« nachgewiesen wurde, spielt in der Diskussion über diese Theorien keine Rolle. (Quelle der folgenden Abbildung)[2].

Über den Ursprung des Coronavirus

Mögliche Übertragungswege von SARS-CoV-2s auf den Menschen. A. Direkte Infektion von Fledermäusen auf den Menschen, entweder auf natürlichem Wege oder durch Virusentnahme. B. Infektion des Menschen über einen Zwischenwirt wie Schuppentiere oder andere Säugetiere. C. Laborhypothese: Entnahme von Proben aus wildlebenden Fledermäusen, gefolgt von verschiedenen Laborschritten wie RNA-Extraktion und Sequenzierung, Virusisolierung oder -synthese aus einer gegebenen Sequenz, Wachstum in Zellkultur und Infektionstests, Gentechnik, Passage in humanisierten Mäusen oder anderen Tiermodellen. Die Infektion des Menschen kann durch versehentliches Entweichen des Virus aus der Laborumgebung verursacht werden.

Die Unfallvariante wurde frühzeitig (Mitte Februar 2020) als Verschwörungstheorie diskreditiert.[3] Tonangebend bei dieser Diskreditierung war Peter Daszak, ein amerikanischer Biologe, der auch jener WHO-Untersuchungskommission angehörte, die in China nach dem Ursprung des Corona-Virus fahndete. Der Untersuchungsbericht stellte fest, dass das Virus keinesfalls aus einem chinesischen Labor entsprungen sein könne. Inzwischen verdichten sich aber Hinweise, die für diese diskreditierte Theorie sprechen.

Den öffentlichen Brief zur Diskreditierung der These eines möglichen Laborunfalls, der in der Zeitschrift Lancet veröffentlicht wurde, verfasste Daszak höchstpersönlich, wie die amerikanische Transparenzinitiative US Right to Know herausgefunden hat.[4] Er wurde von 27 »Gesundheitswissenschaftlern« unterzeichnet – unter ihnen Christian Drosten. Der Brief konstatierte: »Der schnelle, offene und transparente Austausch von Daten über diesen Ausbruch wird … durch Gerüchte und Fehlinformationen über seine Herkunft bedroht.

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