Der Distanzierungswahn

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21-05-21 02:57:00,

Großer Gott, was für ein Theater spielt sich da ab in unserem Land? Unablässig distanzieren sich kritische Schauspieler und andere öffentliche Personen von sich selbst, den Rechten, Querdenkern oder Verschwörungstheoretikern. Da stellt sich die Frage: Wer ist das eigentlich, von dem man sich im vorauseilenden Gehorsam exkulpierend distanzieren zu müssen glaubt? Wer ist der Rechte? Welche Verschwörungstheorie ist gemeint? Wer ist der Querdenker, den man so sehr verachtet?

Muss diese Distanzierung als sogenannter Gutmensch zur Abgrenzung vom Unbequemen, vom vermeintlich Bösen beziehungsweise allem, worüber man sich im Mainstream als das Böse verständigt hat, bei jeder kritischen Äußerung vorgenommen werden? Aus Angst, ausgestoßen zu werden aus der Gemeinschaft der Etablierten, Blasierten und Besser-Menschen, die sich gleichzeitig gegenseitig darin übertreffen, unablässig zu betonen, dass alle Menschen doch gleich seien: Frauen, Männer, Diverse, Transsexuelle, Schwule, Heteros, Schwarze, Weiße, Christen, Juden, Moslems. Alle gleich. Einer gleicher als der andere?

Derart unterdrückte Individualität und Diversität muss sich ja geradezu zwangsläufig Bahn brechen in der Abgrenzung zu etwas fiktiv Bösem, das sich pauschal und für einfache Gemüter griffig unter den schwammigen Begriffen Verschwörungstheoretiker, Querdenkerbewegung und Rechtsextreme zusammenfassen lässt.

Darunter fällt dann jeder, der sich erlaubt, eine eigene Meinung zu haben und das Establishment zu kritisieren oder sich ein eigenes Urteil zu bilden und von Vereinbarungen abzuweichen, mit der sich eine selbstverliebte und andere ausbeutende Gesellschaft so bequem eingerichtet hat, um ihre Lügen und Scheinheiligkeiten zu rechtfertigen.

In einer Welt, in der Angst, Mangel, Knappheit und Konkurrenz gepredigt und der Freie Wille, Individualität und Kreativität bereits im Kindesalter unterdrückt werden, während Anpassung und Funktionieren belohnt werden, ist der Genderismus eine neue, geradezu religiöse Illusion, hinter der man sich weiter gnadenlos bekämpft.

Korruption war früher in der Politik ein Anlass zum sofortigen Rücktritt. Heute wird sie offensichtlich als Kavaliersdelikt toleriert beziehungsweise darf beinahe als Eintrittskarte in die politischen Führungsetagen betrachtet werden, wie die jüngste Masken-Massenkorruption im Bundestag beweist. Je mehr Mitglieder des Deutschen Bundestages in Korruptionsgeschäfte verwickelt sind, umso neu-normaler wird offenbar diese Art und Weise der politischen Volksvertretung. Derart gelebte Karrieregeilheit und Bestechlichkeit führen mittlerweile durch die Allerwertesten von Machern wie Schwab oder Soros und, bejubelt von einer bis zur Lächerlichkeit geschmeidigen Propagandapresse (1), bis hinein ins Kanzleramt, wie sich am Medienhype um Annalena Baerbock beobachten lässt.

Also noch einmal: Wovon distanziert sich der lupenreine Demokrat,

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