#MeToo, Epstein und Bill Gates im Spiegel: War da was? | Anti-Spiegel

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23-05-21 08:59:00,

2,3 Mio. Euro gut investiert

Es ist natürlich blöd, wenn man als Zeitung Millionen von einem Mann annimmt, der engen Kontakt zu einem Mann hatte, der Minderjährige zur Prostitution an seine Freunde weitergegeben hat. Immerhin muss man über den Spender ja positiv berichten. Der Spiegel zeigt uns das Kunststück, wie man kritische Fragen in so einem Fall geschickt vermeidet.

Der Spiegel hat am 20. Mai unter der Überschrift „Scheidung von Bill und Melinda Gates – Anatomie einer Schlammschlacht“ das Kunststück fertig gebracht, aber auch gar keine kritischen Fragen zu dem Verhältnis zwischen Bill Gates und Jeffrey Epstein zu stellen. Im Gegenteil wurde nur der Eindruck erweckt, man berichte kritisch über Bill Gates.

Wer meine Einschätzung der Berichterstattung über die aktuellen Vorwürfe gegen Bill Gates für übertrieben hält, dem empfehle ich, sich an die Fälle von Harvey Weinstein und all den anderen zu erinnern, die im Zuge der MeToo-Bewegung medial geschlachtet wurden. Es reichte, dass irgendjemand ihnen (sexuelles) Fehlverhalten vorgeworfen hat und die Medien haben sich auf sie gestürzt und waren sofort mit Vorverurteilungen bei der Hand. Die Betroffenen hatten das Recht verwirkt, solange als unschuldig zu gelten, bis ein Gericht über ihre Fälle entschieden hat.

Ganz anders bei Bill Gates: Seine Kontakte zu dem verurteilten Zuhälter minderjähriger Mädchen werden heruntergespielt und dass Gates schlüpfrige Mails an seine Mitarbeiterinnen verschickt hat, ist den Medien auch keinen Vorwurf wert. Wer hier einen Zusammenhang mit den Millionenspenden sieht, die Bill Gates großzügig an Medien verteilt, der ist natürlich ein Verschwörungstheoretiker.

Dabei hat allein der Spiegel schon mehrmals Millionen von Gates erhalten, Geld dass das ehemalige Nachrichtenmagazin in Zeiten sinkender Auflagen und Einnahmen dringend braucht. Da kann man den edlen Spender natürlich nicht verärgern.

Alles nur eine Kampagne gegen Bill Gates

Der Spiegel beginnt seinen Artikel nach Manier der Regenbogenpresse und lässt sich über schmutzige Scheidungen von Prominenten aus. Frei nach dem Motto, da wird immer schmutzige Wäsche gewaschen, das muss man alles nicht so ernst nehmen.

Dann schreibt der Spiegel über die Vorwürfe gegen Bill Gates:

„Seitdem folgt eine Enthüllung auf die andere – und die meisten rücken Bill Gates in ein schlechtes Licht. Belästigungsvorwürfe, eine alte Affäre, Treffen mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein: Woher solche pikanten Interna stammen,

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