Methoden der Kriegspropaganda | Corona Transition

26-05-21 10:33:00,

Methoden der Kriegspropaganda

Veröffentlicht am 24. Mai 2021 von Red.

Wir befinden uns bekanntlich in einem Krieg. Das sagt nicht nur die Rhetorik der Staatenlenker, das zeigt auch die Praxis des Pandemiemanagements mit Massnahmen, wie sie nur in Kriegszeiten denkbar sind.

Dass wir uns in einem Krieg befinden, zeigen auch die Methoden der Propaganda, denen wir dauerhaft ausgesetzt sind.

Die deutsche «Bundeszentrale für politische Bildung» hat zu den «Methoden der Kriegspropaganda» einen entlarvenden Text publiziert, aus dem wir nachstehend ein paar bezeichnende Passagen zitieren. Wir hoffen, damit ebenso einen Beitrag zur politischen Bildung zu leisten, wie die Behörde, die ihn vor knapp zehn Jahren veröffentlicht hat.

Zitate:

Menschen lassen sich am ehesten von der Notwendigkeit eines Militäreinsatzes überzeugen, wenn sie sich einem besonders bedrohlichen Gegner ausgesetzt sehen. Mit der Angst vor dem Verlust des Besitzes oder gar des eigenen Lebens steigt die Bereitschaft, einen Krieg zu befürworten. Diese Angst kann sich schnell in Wut wandeln und in Hass auf den vermeintlichen Feind umschlagen. Daher ist es äußerst wirksam, einen Zustand zu schaffen, in dem die Bedrohung von außen allgegenwärtig erscheint. Dies geschieht zum Beispiel durch die ständige Wiederholung der Größe der Gefahr und der Bedrohung durch den Feind. Dafür wird ein teuflisches Bild vom Gegner gezeichnet.

Schon immer machte die Zensur einen Teil der Propaganda aus: Eine Sichtweise kann dann besonders gut vermittelt werden, wenn eine andere unterdrückt wird. Zensur bezeichnet die in der Regel vom Staat ausgeübte Überwachung und Unterdrückung von Medienprodukten. Sie sorgt dafür, dass nur bestimmte Informationen die Öffentlichkeit erreichen.

(Häufig) ist eine Berichterstattung, die wichtige Aspekte bewusst ausblendet, auf die Angst der Journalisten zurückzuführen, sich durch das Vertreten unpopulärer Ansichten Karrierechancen zu verbauen.

Sprache ist ein wirksames Mittel der Kriegspropaganda. Bei politischen Reden und militärischen Pressekonferenzen wird davon ganz bewusst Gebrauch gemacht. Durch eine gezielte Wortwahl lassen sich bei den Zuhörern gewisse Stimmungen hervorrufen oder unterdrücken. Um den Krieg als gute Sache gegen einen bösen Gegner erscheinen zu lassen, werden häufig Schlagwörter eingesetzt, die man auch als “White Words” und “Black Words” bezeichnet. Außerdem werden bei Reden über den Krieg negativ besetzte Ausdrücke meistens vermieden. Stattdessen werden Begriffe verwendet, die normalerweise in anderen Zusammenhängen gebraucht werden. Man bezeichnet dies auch als “sprachliche Schönfärberei”.

Menschen stehen lieber auf der Gewinner- als auf der Verliererseite.

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