Bissiger Kommentar im russischen Fernsehen über die Tendenzen im Westen trifft ins Schwarze | Anti-Spiegel

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31-05-21 10:18:00,

Dieser Kommentar im russischen Fernsehen sollte nachdenklich machen. Er rechnet schonungslos mit den Tendenzen ab, die im Westen gerade alles auf den Kopf stellen. Prädiakat: Deutlich und daher wertvoll!

Der Moderator der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ hat schon so manchen bissigen Kommentar über das abgegeben, was im Westen derzeit abläuft. Sei es die Cancel Culture, in der der Westen seine eigene Geschichte und Traditionen abschaffen will, sei es das Thema Gender oder auch die political correctness allgemein. Aber in diesem Kommentar hat er es auf den Punkt gebracht, wie wohl nie zuvor. Daher habe ich den Kommentar übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Russland, die Insel der Normalität, wenn aus dem westlichen Morast schaut

In der vergangenen Woche gab es zwei Hauptthemen auf der westlichen Agenda: die unerwartete Landung einer Ryanair-Maschine in Weißrussland und den Jahrestag der Ermordung des schwarzen Kriminellen und Drogenabhängigen George Floyd durch einen Polizisten in den USA. Beide Ereignisse wurden als extrem wichtig und sogar wichtiger als alles andere dargestellt. Das erste – das Flugzeug – gibt eine Gelegenheit, den Grad des Hasses gegenüber Weißrussland und sogar Russland zu erhöhen. Und das ist aus irgendeinem Grund notwendig. Das zweite Ereignis, Floyds Jahrestag, ist eine Gelegenheit, den neuen Rassismus, der sich vor allem gegen den weißen Mann richtet, zu verschärfen. Männer, weil weiße Frauen einen mildernden Umstand haben: Sie werden als Frauen „verfolgt“.

Der Hass auf Russland und Weißrussland – wir sitzen hier im Großen und Ganzen im selben Boot – rührt daher, dass unsere Länder den Wahnsinn des Westens – Amerikas und Europas – nicht mitmachen, die ihre traditionelle Kultur über Bord geworfen haben, angefangen mit Gay-Pride-Paraden und der Leidenschaft für Geschlechtsumwandlung bis hin zur Zerstörung von Denkmälern der Gründerväter und der Gleichgültigkeit gegenüber dem Wiederaufleben des Nazismus in der Ukraine. Wir sind anders. Und in diesem Sinne sind wir für den Westen Außenseiter. Wir sind zu normal für all diese Mätzchen. Sie wollen uns umerziehen und wir leisten nicht nur Widerstand, sondern lachen sie auch noch aus. Es ist verständlich, dass ihnen das weh tut. Also schlagen sie zurück und erfinden immer neue Vorwände.

Wenn die Rache, wie Sanktionen, sich als nicht sehr effektiv erweist, wollen sie etwas Schmerzhafteres erfinden. Im Ergebnis verletzen sie sich selbst, aber sie können in ihrer ohnmächtigen Wut nicht aufhören.

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