Wer sind Roman Protasewitsch und seine Freundin Sofia Sapega? | Anti-Spiegel

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31-05-21 10:16:00,

Am Beispiel der angeblich in Minsk zu Landung gezwungenen Ryanair-Maschine kann man hervorragend sehen, wie die westlichen Medien konsequent alles weglassen, was ihnen nicht ins Bild passt. Also wollen wir der Vollständigkeit halber die Lücken schließen.

Rund um die Ryanair-Landung in Minsk gibt es sehr viel zu berichten. Über den Funkverkehr, dessen Inhalt westliche Medien konsequent verschweigen, habe ich berichtet. Dass der Chef von Ryanair zwischenzeitlich mitgeteilt hat, der von Weißrussland veröffentlichte Text wäre gefälscht, war mir keine Meldung wert, weil er nicht einmal den „wahren“ Text veröffentlicht hat. Ich vermute, er hat das aufgrund von politischem Druck gesagt.

Auch über Lukaschenkos Rede habe ich berichtet. Aber es gibt noch weit mehr zu erzählen. Eine vollständige Auflistung der Reaktionen des Westens ist kaum möglich, so viele sind es und so absurd sind viele Äußerungen. Auch die kommenden westlichen Sanktionen werden umfangreich sein, während die EU-Kommission der weißrussischen Opposition gleichzeitig drei Milliarden Euro versprochen hat, die aber nur an ein „demokratisches Weißrussland“ ausgezahlt werden.

Auch die Protagonisten, also der sogenannte Blogger Protasewitsch und seine Freundin, sind interessant. Protasewitsch hat im Donbass beim Asow-Bataillon gekämpft, das sich mit Symbolen schmückt, die in Deutschland seit 1945 verboten sind. Westliche Berichte, er habe da nur in der Pressestelle gearbeitet, sind gelogen, denn es gibt Fotos und Interviews von Protasewitsch aus der Zeit, in denen er stolz von all dem erzählt.

Auch seine Freundin Sofia Sapega ist nicht das Engelchen, als dass sie dargestellt wird. Sie hat – so die Vorwürfe der weißrussischen Staatsanwaltschaft – eine Telegram-Gruppe moderiert, in der sie dazu aufgefordert hat, persönliche Daten über weißrussische Polizisten zu melden, damit die Opposition deren Frauen und Kindern etwas antun kann. Die Opposition wollte in den Reihen der Polizei für Angst und Schrecken sorgen. Das geht aus Screenshots hervor, die laut weißrussischen Behörden von ihrem bei der Festnahme beschlagnahmten Handy stammen.

Es gibt also sehr viele Dinge zu erzählen und ich werde das in den nächsten Tagen auch tun und es werden sicher mehrere Artikel. Jetzt will ich einen Teil davon erzählen lassen, indem ich den Bericht des russischen Fernsehens aus der Sendung „Nachrichten der Woche“ von Sonntag übersetze. Ich empfehle, den russischen Beitrag anzuschauen, denn mit meiner Übersetzung ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich.

Beginn der Übersetzung:

Es ist eine Woche her,

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