Erlösung von der geschürten Angst – Die Impfung als moderner Ablasshandel

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01-06-21 06:51:00,

Im Spätmittelalter schürten die Agenten der herrschenden Kirche die Angst vor den Qualen des Fegefeuers, das dem Menschen für seine Sünden nach dem Tode drohe. Davon versprachen sie jedem Menschen die Erlösung, wenn er genügend Ablassbriefe kaufte, deren Erlöse die Kassen der Kirche füllten. – Heute schüren die wissenschaftlichen und politischen Agenten der herrschenden Wirtschafts-Konzerne die Angst vor einem qualvollen Erstickungstod durch Corona, der jedem Menschen drohe. Und sie versprechen allen die Erlösung, wenn sie sich mit dem Impfstoff imprägnieren lassen, dessen Erlöse die Kassen der Pharma-Industrie überquellen lassen.

Diese so interessante wie tiefsinnige Parallele hat Christel Traut in der Schweizer Monatsschrift „Der Europäer“ aufgezeigt. 1  Die Angst als Machtinstrument, von den Herrschenden gezielt eingesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen, hat eine lange Tradition. Bezeichnenderweise wird diese historische Parallele noch dadurch besonders ins Bewusstsein gehoben, dass sich der Auftritt Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms am 17. Und 18. April 1521 dieses Jahr zum 500.sten Mal jährte. Der ungeheure Mut Martin Luthers, als Einzelner – nur auf sich selbst und die eigene Erkenntnis gestellt – der geballten Macht der damaligen Obrigkeit die Stirn zu bieten und seine Thesen und Schriften gegen diese Methoden der Kirche unerschrocken zu verteidigen, ist auch heute noch so vorbildlich wie damals.

Der kirchliche Ablasshandel

In alten Zeiten konnte man begangene Sünden durch bestimmte Taten abbüßen, die eine gewisse Wiedergutmachung und vor allem einen inneren moralischen Fortschritt bedeuteten. Mit der zunehmenden Verweltlichung der Kirche kam es nach und nach dahin, höchste geistige Angelegenheiten und trivialste weltliche Angelegenheiten aneinander zu rücken und skrupellos zu verbinden. Die allmächtige Kirche erlaubte es, Sünden dadurch abbüßen zu können, dass man genügend Geld an sie bezahlte. Ja, sie erlaubte es nicht nur, sie propagierte es geradezu, um ihre Kassen zu füllen. Diese Finanzquellen sprudelten umso stärker, je mehr den devoten Gläubigen ihre Sündhaftigkeit und permanente Schuld eingeredet und ihnen die schrecklichsten Höllenqualen vor Augen geführt wurden, die nach dem Tode auf sie warteten.

Diese Methoden hatten im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit einen Höhepunkt erreicht. Der Papst nahm für das üppige Leben des Vatikans und den Bau des Petersdomes Riesensummen von Krediten bei seinem Haus-Bankier Agostino Chigi aus Siena auf, und insbesondere der schon in Deutschland erprobte Dominikaner-Mönch Hans Tetzel trieb als Ablassprediger das Geld sowohl für die Rückzahlungen des Papstes als auch des Erzbischofs Albrecht von Brandenburg auf,

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