Was die Medien alles nicht über Annalena Baerbock berichten | Anti-Spiegel

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02-06-21 06:58:00,

Eine mehrfach geänderte Biografie, eine kleine “Titelschwindelei” und ein paar vergessene Einnahmen waren offensichtlich längst nicht alles.

Wie gestern angekündigt, veröffentliche ich hier Auszüge aus meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln.“ Anfangen möchte ich mit einer Ergänzung, denn das Kapitel über Annalena Baerbock habe ich hier schon als Leseprobe veröffentlicht.

Wenn man über aktuelle Themen ein Buch schreibt, dann kann es nicht immer vollkommen aktuell sein. Das Kapitel über Baerbock habe ich Ende März geschrieben und das Buch ist im April zum Lektorat und dann in den Druck gegangen, weshalb die Dinge, die danach über Frau Baerbock bekannt geworden sind, nicht in dem Buch stehen können. Aber immerhin lag ich mit meiner schon Ende März getroffenen Prognose, dass Baerbock Kanzler*Innenkandidat*In der Grünen wird, richtig.

Inzwischen gibt es Fragen zu ihrem Studium an der London School of Economics. Für alle, die davon nichts gehört haben: Baerbock hat von 2000 bis 2004 im Diplomstudiengang Politikwissenschaften mit dem Nebenfach Öffentliches Recht an der Universität Hamburg studiert und mit einem „Master of Laws“ an der renommierten London School of Economics (LSE) abgeschlossen.

Das Problem dabei: Ohne Bachelorabschluss kann man eigentlich nicht zu einem zweisemestrigen Masterstudiengang in London zugelassen werden. Allerdings können Ausnahmen gemacht werden. Trotzdem ist ihr in London erhaltener Abschluss nicht gleichbedeutend mit einem deutschen Abschluss, weshalb es umstritten ist, ob sie sich wirklich als „Völkerrechtlerin“ bezeichnen darf, wie ich es in dem Buch noch getan habe, weil diese Dinge Ende März noch nicht bekannt waren.

Allerdings habe ich im Zuge der Arbeit an dem Buch noch einiges anderes zu ihr recherchiert, wie Sie in der oben verlinkten Leseprobe nachlesen können. Daher gehe ich hier nur kurz darauf ein.

Frau Baerbock gibt auf ihrer Seite eine ganze Reihe von Mitgliedschaften in NGOs an, und das habe ich mir näher angeschaut. Im ersten Teil Meines Buches geht es ausführlich um das Netzwerk der transatlantischen NGOs, die dafür zuständig sind, die Sicht der US-Eliten in Europa zu propagieren. Eine dieser NGOs ist der German Marshall Fund.

Das ist eine US-amerikanische NGO, die sich für die US-Ziele der Transatlantiker einsetzt, aber kurioserweise 1972 von der deutschen Regierung gegründet und dann 25 Jahre lang von ihr mit 10 Millionen Dollar jährlich finanziert wurde.

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