Corona: Für eine echte Aufarbeitung gibt es keine Instanz mehr

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03-06-21 11:45:00,

Eine angemessene Aufarbeitung der destruktiven Corona-Politik wird es vermutlich nicht geben: Fast alle einflussreichen gesellschaftlichen Gruppen haben sie entweder aktiv gestützt oder sich weggeduckt. Mit einer schonungslosen Bilanz würden sie sich also selber belasten. Dieser Befund ist fatal, weil dadurch einer Wiederholung wider besseres Wissen nichts im Wege steht. Von Tobias Riegel.

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Nun, da die „Inzidenzen heruntergehen“ und den Bürgern gönnerhaft „Öffnungen“ gewährt werden, scheint eine Phase der erzeugten Angst langsam (vorerst) zu Ende zu gehen. Man könnte nun hoffen, dass mit dem Rückgang der Panik und der (vorläufig) veranlassten „Entlassung“ der Bürger in die „Neue Normalität“ ein Raum für eine kritische Rückschau entstehen würde. Eine Rückschau, die diesen Namen verdient und die über die Detailkritiken an Masken- oder Test-Betrug oder an einer „zu langsamen Beschaffung von Impfstoffen“ hinausgehen würde. Eine Rückschau etwa, die die immer wieder zugeschütteten Unstimmigkeiten in den Blick nehmen würde, die erst die Basis für die Corona-Politik gelegt haben: etwa die mangelnde Aussagekraft der PCR-Tests und aller daraus folgenden (fragwürdigen) Argumentationen oder die Panikmache vor einer nicht eingetroffenen Überlastung des Gesundheitssystems oder die mangelnde Wirksamkeit der Lockdown-Politik (hier oder hier) sowie ihre politisch-moralische Verwerflichkeit.

Eine schonungslose und rationale Betrachtung dieser vorgelagerten und darum grundlegenden Aspekte hätte zumindest das Potenzial, die aktiv geschürte Angst (hier oder hier) und die darauf aufgebaute Corona-Politik wie ein Kartenhaus zusammenfallen zu lassen. Durch eine solche Aufarbeitung der fragwürdigen Zahlen- und Datengrundlage des existenten Corona-Virus würden die ablenkenden und auf diese Aspekte erst folgenden Debatten über Maskenzwang oder Teststationen teilweise überflüssig werden.

Und vor allem könnte ein solches Vorgehen die potenziell reale Gefahr einer Wiederholung der gerade erlebten irrationalen Politik im kommenden Herbst verhindern. Doch das ist offensichtlich nicht gewollt: Die eine Gruppe profitiert politisch oder finanziell von der Corona-Angst, eine andere Gruppe möchte nicht öffentlich dafür zur Verantwortung gezogen werden, indirekt (etwa medial) an der Installierung des destruktiven Corona-Zeitgeistes mitgewirkt zu haben, und wieder andere Gruppen möchten sich nicht als leichtgläubige Opfer einer Panik-Kampagne dargestellt sehen.

(Fast) alle haben mitgemacht

Und so geht die Gesellschaft sehenden Auges in eine rational nicht mehr zu begründende potenzielle Verlängerung des unhaltbaren gesellschaftlichen Zustands.

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