“Die neue Weltordnung: ‘Great Reset’ oder ‘Global Concert’?” | Anti-Spiegel

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03-06-21 10:08:00,

Der russische Thinktank Russtrat hat eine sehr bemerkenswerte Analyse der aktuellen geopolitischen Situation veröffentlicht, die in Deutschland nicht erarbeitet werden könnte, weil es in Deutschland zu viele Denkverbote gibt, die es verhindern, eine solche Analyse zu erarbeiten.

Die russische Analyse lässt einen deutschen Leser einige Male erblassen und tief durchatmen, weil darin vieles steht, was man in Deutschland kaum denken oder sagen darf, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass einem alle möglichen Vorwürfe gemacht werden. Wer in Deutschland von „weltweiten Eliten“ spricht, die die Welt lenken, der gilt mindestens als Verschwörungstheoretiker. Und wenn in dem Text dann noch irgendwo das Wort „Jude“ vorkommt, dann ist es nicht mehr weit bis zum Vorwurf des Antisemitismus. Die Diskussionskultur in Deutschland ist längst zu einer Diskussionsverhinderungs-Kultur geworden.

Bei den geopolitischen Thinktanks (egal, ob in Russland, den USA oder anderen souveränen Staaten) gibt es diese Denk- und Diskussionsverbote nicht, denn dort analysiert man nüchtern eine Situation und versucht Vorschläge zu erarbeiten, wie das eigene Land mit einer Situation umgehen sollte. Dabei sind Denkverbote kontraproduktiv.

Der russische Thinktank Russtrat (von dem ich schon einige Analysen übersetzt habe, zum Beispiel diese oder diese) hat eine sehr lange Analyse zum Thema Great Reset herausgebracht, die zwar schwere Kost und nicht eben für Laien geschrieben, aber dennoch ausgesprochen lesenswert ist. Dabei ist es nicht einmal wichtig, ob man der Analyse in allen Punkten zustimmt, wichtig für an Geopolitik interessierte Menschen ist vielmehr, zu wissen, worüber die Strategen der Geopolitik derzeit diskutieren. Daher habe ich die Analyse von Russtrat übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die neue Weltordnung: ‚Great Reset‘ oder ‚Global Concert‘?

Nur eine Allianz zwischen Moskau und Peking kann die neuen menschenfeindlichen Konzepte des tiefen Staates brechen, die auf eine radikale Neuformatierung der Welt abzielen

Das vor einigen Jahren „vorhergesagte“ Coronavirus-Epos ist wahrscheinlich menschengemachter Natur. Sowohl die Dynamik der Ereignisse als auch gewisse Zufälle zeugen davon. Im Sommer 2020 tauchte das Projekt „Great Reset“ (Klaus Schwab) auf, das an die Epidemie als Faktor anknüpft, der die Transformation der Weltordnung im Interesse der Konzerne ermöglicht. Nach Bidens Einzug ins Weiße Haus präsentiert Richard Haas, der Präsident des Council on Foreign Relations, ein neues „globales Konzert“, ähnlich dem, vom Beginn des 19. Jahrhunderts.

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