GASTBEITRAG von Edgar Steinbrecher: “Die zwei Gesichter der Freimaurerei”

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04-06-21 12:27:00,

Als Geburtsstunde der heutigen, weltweiten Freimaurerei wird jedem Interessiertem das Jahr 1717, als Geburtsort London, durch den Zusammenschluss verschiedener Logen zu einer Großloge, kund getan. Meinen religionswissenschaftlich orientierten Recherchen, ergaben in dem Kontext, das hier die SJ (Societas Jesu – Gesellschaft Jesu), der Jesuitenorden, recht aktiv mitgewirkt haben muss, um diese  s p e k u l a t i v e  Freimaurerei zu etablieren. Eigenartig daran ist, das es, gerade auf der britischen Insel, Kirchengebäude gibt, die nachweislich auf das 12. Jahrhundert zurückgehen, mit Symbolen, die unmissverständlich der Maurerei zuzuordnen sind, innen wie außen überzogen wurden? Oder in der Santa Maria del Popolo, der Illuminatenkirche zu Rom, reich an Maurersymbolik, bis hin zum Jolly Roger, der später von Piraten genutzten Totenkopffahne, 2-farbig in Marmor gemeißelt, Weihejahr 1099?

Gründe genug, einmal genauer hinzuschauen wie dies Alles zusammen passen könnte:

Der Gedanke der Freimaurerei ist eine überkommene Idee aus der Präantike. Seit den Anfängen des Christentums war diese Ideologie, eine Art Mitbewerber um humanistische Werte, aber deutlich älter.  Diese wurden offensichtlich Seitens der christlichen Kirche derart ernst eingestuft, das jeweilige temporäre Führer sich häufiger damit auseinandersetzten, als man denkt, gar Wertideen immer wieder modifiziert und an eigene, kirchliche Dogmen angepasst. So hat der posthum heiliggesprochene, zum Kirchenlehrer erhobene Papst Gregor I., auch der Große genannt, sein Pontifikat war angeblich von 590 bis  604, laut altüberlieferter Schriften der Söhne des Osiris, eben diese Ideen, überarbeiten lassen.

Das »Standardwerk« über die Freimaurerei, übersetzt in mehrere Sprachen:

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Überarbeitungen bedeuten, das überliefertes Kulturgut der Menschheit, einmal mehr, verfälscht, somit in weiten Teilen vernichtet wurde. Integrierte Anschauungen wie Beispielsweise aus dem Zoroastrismus, dem nach Zarathustra I. (es soll 14 gleichen Namens gegeben haben), einem iranischen Priester und Philosophen, aufgenommen und damals wieder interpretierten Impuls des, heute würde man sagen humanistischen Grundgedankens dieser offensichtlich bereits aktiven, arkanen Gruppierungen wurden x-fach christianisiert. Sucht man nach dem Warum der päpstlichen Exegesen, erkennt man, das diese Wertevermittlung eine Art unterschwellige Konkurrenz zum Paulismus gewesen sein muss, basierend auf Menschlichkeit, fern der grausamen Nächstenliebe der Catholica, ergo zwei rein geistige, in  Ambivalenz stehende Strömungen, eine geistig-freidenkerische gegenüber einer theokratisch-kirchlich orientierten. Die heute Freimauerei genannte Strömung war jedoch deutlich älter und scheint eine solche Bedrohung  für die christlich-religiöse Drift gewesen zu sein,

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